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Lage
Der Stadtteil im Südosten von Dresden mit gemischter Bebauung gehört zu den traditionellen Wohngebieten. 1994 wurde eine Teilfläche Plauens zum Sanierungsgebiet erklärt. Es ist von einem vorteilhaften Nebeneinander der Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung und Versorgung gekennzeichnet. Öffentliche Plätze wurden umgestaltet, Kinderspielplätze errichtet bzw. neu gestaltet. Das frühere Bahnhofsgebäude wird seit einigen Jahren von einem Jugendklub genutzt, dient jedoch zugleich auch als S-Bahn-Haltepunkt. Geplant sind die Erweiterung des Angebotes an sozialen Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen. Grund und Mittelschulen, 1 Gymnasium sowie 1 Berufliches Schulzentrum für Hauswirtschaft und Technik sind hier ansässig. Nach 1990 wurden einige moderne Wohn- und Bürokomplexe errichtet, so dass Plauen heute seine Rolle als Stadtteilzentrum mit Ortsamt und Geschäften wieder ausfüllen kann. So hat sich z.B. der F.-C.-Weiskopf- Platz zum Geschäftszentrum Plauens entwickelt. Weiterhin entstand der Bürokomplex 'Falkenbrunnen' mit Einkaufszentrum. Zu den überregional bekannten Plauener Unternehmen gehören heute die Dr. Quendt Backwaren GmbH und die Feinkostfirma Dr. Doerr. 1997/99 wurden einige moderne Institutsgebäude an der Nöthnitzer Straße errichtet, die vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe bzw. für Physik komplexer Systeme genutzt werden. Neben den eigentlichen Institutsgebäuden entstanden auch mehrere Gästehäuser für auswärtige Forscher. Bis 2005 soll in unmittelbarer Nachbarschaft ein modernes Informatik-Zentrum für die Technische Universität gebaut werden. Verkehrsanbindungen sind die B 170 , Bus-und Straßenbahnlinien sowie der S-Bahn Haltepunkt Plauen. Ein besonderer Blickpunkt ist das rekonstruierte Neorenaissance-Rathaus an der Nöthnitzer Straße im Ortsteilzentrum. Eine bedeutende Rolle spielt auch das nahegelegene Tal der Weißeritz -der Plauensche Grund - als landschaftlich reizvoller Naherholungsbereich.