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Bund fördert Energieeffizienz im Gebäudebereich
"Für die Bundesregierung ist die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich eine der Schlüsselaufgaben. Angesichts stark gestiegener Energiepreise wird dies für Mieterhaushalte und Hausbesitzer immer wichtiger", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth auf dem Energie-Forum des GdW in Berlin.

Die Bundesregierung wolle mit Ihrem Förderprogramm sowohl einen Beitrag zum Klimaschutz als auch für Wachstum und Beschäftigung leisten. Der Bund habe daher die Förderprogramme im Gebäudebereich deutlich verbessert und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm in den kommenden vier Jahren auf insgesamt 5,6 Milliarden Euro aufgestockt. "Das ist fast eine Verdreifachung gegenüber dem bisherigen Stand. Damit werden die Zinsen für Darlehen zur energetischen Gebäudesanierung um mehrere Prozentpunkte verbilligt. Wer durch Modernisierung eines Altbaus den energetischen Standard eines Neubaus erreicht, erhält darüber hinaus künftig einen Tilgungszuschuss", erklärte Roth.

Zudem sollen Selbstnutzer künftig u. a. energetische Maßnahmen, wie den Austausch von Heizkesseln, mit Lohnkosten bis zu 3000 Euro zu 20 Prozent von der Steuer absetzen können. Voraussetzung ist die Vorlage von Handwerkerrechnungen.

Energieausweise für den Gebäudebestand sollen für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt sorgen. So erhalte der Verbraucher einen Hinweis auf die energetische Qualität der angebotenen Immobilie. Sorgen über unangemessene Belastungen der Immobilienwirtschaft seien unbegründet, denn die Bundesregierung werde sich für einfache und kostengünstige Lösungen einsetzen und darüber hinaus die Möglichkeiten für Übergangsregelungen ausschöpfen: "Energieausweise müssen dazu beitragen, die unterschiedlichen energetischen Qualitäten der Gebäude erkennbar zu machen", sagte Roth.

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