LBS West startet durch: 17 Prozent Plus im Neugeschäft
2005 zweitbestes Neugeschäft der Unternehmensgeschichte / schnelle Anschlussregelung für Eigenheimzulage gefordert / für zunehmenden Wettbewerb gerüstet -

Die LBS West erzielte 2005 mit 447.000 neuen Bausparverträgen über 9,6 Mrd. Euro das zweitbeste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte. Während der Bilanzpressekonferenz am Freitag in Münster verkündete der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Badde die Fortsetzung der Erfolgsstory: „Im ersten Quartal 2006 schreiben wir 17 Prozent Zuwachsrate bei der Bausparsumme.“ Für den zunehmenden Wettbewerb sieht Badde sein Unternehmen in Produkt, Vertrieb und Back office bestens aufgestellt. Gleichzeitig forderte er eine schnelle und unbürokratische Anschlussregelung für die Eigenheimzulage.

Mit einem neuen Tariftableau hat das Unternehmen auf die anhaltend niedrigen Zinsen reagiert. Im Dezember wurde als letzter Baustein der Tarif Classic F eingeführt, der einen Darlehenszins von 2,95 Prozent mit günstigen Tilgungsraten kombiniert. Er erzielte auf Anhieb einen Neugeschäftsanteil von 35 Prozent.

Im vergangenen Jahr akquirierte die LBS West über 208.000 neue Kunden, insgesamt sind es jetzt fast 2,2 Millionen. Den Marktanteil festigte das Institut bei 45,3 Prozent der Verträge in NRW sowie 43 Prozent der Gesamtbausparsumme.

Mehr als die Hälfte der Neukunden sind unter 25 Jahre alt, „ein deutliches Zeichen, dass gerade bei jungen Leuten der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ungebrochen ist“, so Badde. Ausgerechnet diese Zielgruppe treffe die Streichung der Eigenheimzulage besonders hart. Das Nachfolgemodell müsse deshalb schnell kommen, dazu einfach, effizient und zielgerichtet sein.

Die LBS befürworte ein Modell, das nach Objekterwerb die Nutzung der Riesterförderung vorübergehend für die Rückzahlung der Bauschulden vorsehe. Währenddessen sollten die Altersvorsorgeverträge ruhen. Da eine nachgelagerte Besteuerung bei Wohneigentum nicht sinnvoll sei, könne der Förderbetrag von Anfang an auf 80 Prozent reduziert werden.

Im Geschäftsjahr 2005 konnte die LBS West das gute Ergebnis des Vorjahres trotz der Belastungen aus dem niedrigen Zinsniveau weiter steigern. So erhöhte sich das Ergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung deutlich um knapp 8 Prozent auf 46,5 Mio. Euro. Die Ausschüttung an die Eigentümer, die beiden NRW-Sparkassenverbände, wurde von 7 auf 10,5 Mio. Euro gesteigert.

Den Erfolg führte Badde auf frühzeitige Weichenstellungen in der Unternehmensstruktur zurück: „Wir haben keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern den Vertrieb kräftig erweitert.“ Dort arbeiten heute mit rund 2.200 Menschen fast dreimal so viele wie im Innendienst. Hinzu komme die hervorragende Zusammenarbeit mit den Sparkassen, die der LBS West rund die Hälfte des Neugeschäfts bringen.

Quelle: LBS

Neuwagen & Gebrauchtwagen | Sport & Fitness | Ski & Skiurlaub
Hotels & Urlaub | Urlaub