- Vier Prozent der Kinder ohne Garten -

Kinder spielen zwischen Tulpen und Narzissen
Wenn Kinder im Garten spielen können, so steigert sich erkennbar ihr Wohlbefinden in ihrer Wohnumgebung. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Untersuchung im Rahmen des LBS-Kinderbarometers.

Demnach ist die Gartennutzung ein wichtiger „Wohlfühlfaktor“, der hinsichtlich der Ansprüche des Nachwuchses an seine Wohnsituation nur noch mit dem eigenen Zimmer vergleichbar ist. Erfreulich, dass eine deutliche Mehrheit aller Kinder in NRW einen Garten zum Spielen zur Verfügung hat, sei es am eigenen Einfamilienhaus oder bei Nachbarn und Freunden. „Natürlich verfügen Familien in Hochhäusern oder Mehrfamilienhäusern seltener über die Möglichkeit der Gartennutzung, doch trotzdem können 80 Prozent aller Kinder ohne eigenen Garten andere Möglichkeiten zum Spielen nutzen“, so Brigitte Niemer, Projektleiterin der LBS-Initiative Junge Familie, die die Studie in Auftrag gab.

Bei Einfamilienhäusern ist in der Regel immer ein Garten vorhanden, sofern es sich nicht um strukturschwache Wohnviertel oder solche neben einer Hochhausbebauung handelt. Der Anteil der Gartennutzung in Mehrfamilienhäusern schwankt je nach Stadtteil zwischen 56 und 85 Prozent, während nur für 12 Prozent aller in Hochhäusern wohnenden Kinder ein Garten zur Verfügung steht. In der Regel sind dies benachbarte Schrebergärten. Etwas seltener haben Kinder Alleinerziehender, Arbeitsloser und Migranten einen Garten zur Verfügung.

Das diesjährige LBS-Kinderbarometer hat sich ausschließlich mit dem Thema „Wohnen“ befasst. Dabei wurden rund 2.300 Kinder und Jugendliche in NRW vom ProKids-Institut, Herten, befragt.

Quelle: LBS

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