13. Ideenwettbewerb von LBS und BDB

Neues Gesicht für den Neusser Stadthafen gesucht
Neuss soll schöner, stärker und größer werden. Das ist das Ziel des 13. Studentenwettbewerbs, der von der Westdeutschen Landesbausparkasse und dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), im Wintersemester 2006/07 ausgelobt wird. Im Zentrum des Wettbewerbs, der sich an Architektur- und Bauingenieur-Studenten richtet, steht die anspruchsvolle Wettbewerbsaufgabe, Teile des Stadthafens neu zu planen.

Der mit insgesamt 7.000 Euro dotierte Wettbewerb gibt dem beruflichen Nachwuchs die Gelegenheit, eine realitätsbezogene, überschaubare Entwurfsaufgabe unter Beachtung städtebaulicher, kostengünstiger und ökologischer Erfordernisse zu lösen. Die Ausschreibung thematisiert die Belebung von Standorten, die sich in unmittelbarer Nähe der gewachsenen Stadtkerne befinden. Bei diesem Beispiel handelt es sich um die Reaktivierung einer Brachfläche des Neusser Hafenbeckens I. Dort soll eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten in alter und neuer Bausubstanz entstehen. Das Wettbewerbsgrundstück liegt an der Schnittstelle zwischen der Neusser Innenstadt und dem Industriehafen. Es ist Teil des von Prof. Ulrich Coersmeier von der RWTH Aachen erarbeiteten städtebaulichen Rahmenplans „Innenstadt-Erweiterung um das Hafenbecken I“. Das vorgesehene Gelände befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem stadtbildprägenden Speichergebäude mit der Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. Die Studenten sind aufgerufen, Ideen und Entwürfe für ein Wohn- und Arbeitsumfeld zu entwickeln und damit eine deutliche Aufwertung des Areals zu erzielen.

Zusätzlich zur Wettbewerbsaufgabe können Vorschläge für die „Umnutzung eines leerstehenden Speichers für die Dienstleistungsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“ gemacht werden. Dafür hat die Werhahn KG Sonderpreise in Höhe von 5.000 Euro gestiftet.

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