Neue Studie: Ostdeutschland als Standort für Direktinvestitionen

Neue Länder haben bei Standortqualität die Nase vorn
Heute präsentierte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee in Berlin die Studie "Ostdeutschland als Standort für Direktinvestitionen: ein Vergleich mit ausgewählten osteuropäischen Städten".

Die Untersuchung war von zehn großen ostdeutschen Städten in Auftrag gegeben worden, um im Vergleich mit osteuropäischen Kommunen die Standortvorteile in den neuen Ländern darzulegen. Die Studie untersuchte insgesamt 15 Standortfaktoren wie Innovationskraft, Arbeitskräftepotenzial, Infrastruktur bis hin zu Umweltqualität und kulturellem Angebot.

"Diese Studie hebt vor allem Vorteile Ostdeutschlands bei höherwertigen Produktionen hervor. Die neuen Länder haben ein breites Spektrum von gut ausgebildeten Fachkräften und eine sehr breite Hochschul- und Wissenslandschaft im Vergleich zu anderen Regionen in Europa. Nicht zu vergessen, die leistungsfähige, sehr gut ausgebaute Infrastruktur, die einen ganz wichtigen Entscheidungsfaktor für viele Unternehmensansiedlungen spielt", sagte Tiefensee.

"In Ostdeutschland existieren hervorragende Geschäftsbedingungen. Wir dürfen diese bei aller berechtigter Kritik an den bestehenden Abhängigkeiten und der hohen Arbeitslosigkeit nicht übersehen. Investitionen, Wachstum und Beschäftigung gehören zusammen. Nur mit mehr Wachstum, wozu Investitionen ausländischer Unternehmen beitragen, werden wir die Beschäftigungskrise in unserem Land lösen können.

Daher haben wir uns dazu entschlossen, die Investorenanwerbung des Bundes auszubauen. Dazu werden wir die beiden Gesellschaften IIC und Invest in Germany miteinander verschmelzen und die neue Gesellschaft mit deutlich mehr Mitteln ausstatten. Ich bin zuversichtlich, dass wir bereits schon im nächsten Jahr eine schlagkräftige neue Investorenanwerbegesellschaft haben werden", sagte Tiefensee.

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