Preis der Landesentwicklungsgesellschaften 2006 verliehen

Die Zukunft der Stadt liegt im Innenbereich und im Bestand
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesbauminister, Achim Großmann, hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Landesentwicklungsgesellschaften (LEG), Herrn Martin Görge, den LEG-Preis 2006 verliehen.

Das in diesem Jahr ausgelobte Thema "Teures Erbe - Durchbruch zu neuer Qualität" fragte nach innovativen Konzepten für den Umgang mit dem baugeschichtlichen Erbe in deutschen Städten.

"Der Umgang mit der baulichen Substanz, mit dem architektonischen Erbe und dem Vorhandenen gehört zu den Zukunftsaufgaben des Bauens in Deutschland. Dabei geht es nicht nur um Perspektiven für einzelne Gebäude, sondern um den historischen Zusammenhang der Stadt. In den meisten Städten ist fast alles gebaut. Die nächste Generation von Planern und Bauschaffenden wird sich immer mehr der jeweiligen Baugeschichte eines Gebäudes und eines Ortes widmen müssen. Nur eine Stadt mit Baugeschichte kann ihren Bewohnern Identität ermitteln und Heimat sein. Angesichts des demografischen Wandels mit veränderten Erwartungen an das Wohnen und einem verstärkten Trend zurück in die Innenstädte liegt darin eine der großen Herausforderungen für die Kommunen und die Baubeteiligten. Die Zukunft der Stadt liegt im Innen und im Bestand", sagte Großmann.

Der seit 32 Jahren vergebene Preis fördert Studentinnen und Studenten aus den Bereichen Architektur, Städtebau und Stadtentwicklung. Der Wettbewerb hat zum Ziel, wissenschaftlichen Nachwuchs an konkrete Aufgaben im komplexen Handlungsfeld der Stadtentwicklung heranzuführen. Gefragt sind Konzepte, die die unterschiedlichsten städtischen Akteure einbeziehen und sich abzeichnende gesellschaftliche Neuentwicklungen mit Auswirkungen auf die deutschen Städte und den Wohnungsmarkt mitbedenken.

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