Wichtige Tipps für das Heizen mit Holz

Moderne Holzheizungen schonen die Umwelt und den Geldbeutel
Dezember 2006 (LBS). Was gibt es Schöneres als vor dem eigenen Kamin zu sitzen und dem Knistern des Feuers zu lauschen? Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom Kamin oder Kachelofen in den eigenen vier Wänden. Neben der Romantik des flackernden Feuers sind moderne Holzheizungen auch deshalb begehrt, weil Sie in Zeiten hoher Energiekosten eine günstige und umweltschonende Alternative zu Öl und Erdgas darstellen. Die LBS hat einige Tipps zusammengestellt, was beim Heizen mit Holz zu beachten ist.

Brennholz - Zum Heizen sollte nur lufttrockenes Holz mit einer Restfeuchte von maximal 20 Prozent verwendet werden. Je trockener das Holz, desto höher der nutzbare Energiegehalt.

- Das Holz muss unbehandelt sein, anhaftende Rinde kann mitverfeuert werden.

Holzkauf - Beim Kauf nach Raummetern haben Laubhölzer wie Eiche oder Buche den höchsten Heizwert.

- Beim Holzkauf nach Gewicht entscheidet man sich am besten für Nadelholz.

Schlagen, spalten und lagern - Heizholz wird am Besten zwischen Dezember und Februar geschlagen.

- Das Holz vor dem Lagern unbedingt spalten, um ein schnelles Austrocknen zu ermöglichen.

- Das Holz in Scheite oder Stücke von maximal zehn bis 20 cm Umfang spalten, luftig lagern und niemals in Plastikfolie einpacken. Vermeidung von Rauch- und Rußentwicklung

- Der Schornstein sollte eine Höhe von mindestens fünf Metern haben, um den sicheren Rauchabzug zu gewährleisten.

- Beim Nachlegen von Holz die Ofentür immer erst einen Spalt weit und erst nach einigen Sekunden langsam so weit wie nötig öffnen.

- Das neue Holz mit der Zange weit nach hinten in den Brennraum legen.

- Legen Sie kleine Holzscheite nach, die Rauchentwicklung ist dann geringer.

- Die Luftzufuhr zum Brennraum sollte erst dann deutlich verringert werden, wenn das Holz durchglüht. So kann unnötige Rußbildung vermieden werden.

Quelle:LBS

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