Steigerung der Kaltmieten geringer als Inflationsrate

Aktuelle Statistiken
Mit durchschnittlich 7,2 Prozent sind die Wohnnebenkosten nach Berechnungen des ifs Städtebauinstituts im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, die um 1,6 Prozent zulegten.

Im Vorjahr betrug die Steigerung der Wohnnebenkosten 7,8 Prozent. Der Anstieg der Kaltmieten lag mit 1,0 Prozent praktisch gleich hoch wie 2005 und 2004 (jeweils 0,9 Prozent).

Preistreiber bei den Betriebskosten sind nach wie vor die Kosten für Gas (+17,7 Prozent) und Heizöl (+10,8 Prozent).

Verlangsamt hat sich nach Berechungen des Instituts der Preisanstieg für die Wasserversorgung mit 1,5 Prozent (2005: 2 Prozent). Bei den Müllabfuhrgebühren, die um 2,7 Prozent zulegten, sei dagegen eine weitere Preisbeschleunigung eingetreten (2005: 2,4 Prozent).

Insgesamt seien die Wohnnebenkosten im Zeitraum 2001 bis 2006 um 22,6 Prozent und damit fast drei Mal so stark wie die Lebenshaltungskosten mit 7,9 Prozent gestiegen. Die Kaltmieten erhöhten sich in diesem Zeitraum um nur 5,3 Prozent.

Quelle: Haus und Grund

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