Ferienhäuser in der Türkei: Preise wie vor 30 Jahren

Immobilie im Ausland
Ferienimmobilien in beliebten Urlaubsländern sind teuer. So kann ein Ferienappartement oder -haus in Spanien leicht mehrere hunderttausend Euro kosten. Doch es gibt Alternativen: In manchen Ländern sind nicht nur die Lebenshaltungskosten, sondern auch Immobilien erstaunlich günstig, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Beispiel Ungarn: das ehemalige Ostblockland, das seit einiger Zeit der europäischen Union angehört, hat einige interessante Ferienregionen: Eine Alternative zum Meer ist der Plattensee. Für große Häuser mit Seeblick zahlt man inzwischen zwar auch schon so viel wie hierzulande für eine mittlere Eigentumswohnung. Doch wer sich ein paar Kilometer vom See weg ins Landesinnere begibt, wird mit Preisen wie in Deutschland vor 30 Jahren beglückt. Selbst stattliche Häuser gibt es oft schon für wenige zehntausend Euro.

Ebenfalls noch vergleichsweise preiswert sind Immobilien in der Türkei, hat das Immobilieportal Immowelt.de beobachtet. Kleinere Häuser am Meer sind schon für weniger als 100.000 Euro zu bekommen, größere Villen gibt's oft zum Preis eines kleinen Reihenhauses in Deutschland. Erwähnenswert sind auch die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten: das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt betrug 2005 lediglich rund 4.200 Euro. Experten rechnen allerdings in den kommenden Jahren mit steigenden Immobilienpreisen.

Doch ganz gleich, wo man sein neues Feriendomizil erwerben will: Da der Erwerb in vielen Ländern ganz anders geregelt ist als in Deutschland, gilt es, auf mögliche Fallstricke zu achten. Eine ausreichend lange Vorbereitungsphase, in der man Angebote vergleicht und sich vielleicht auch mit Menschen austauscht, die dort schon eine Immobilie gekauft haben, ist also durchaus angebracht. Und prinzipiell gilt: Aus einer Urlaubslaune heraus sollte man nie einen Vertrag unterschreiben!
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