Verbraucher leiden unter fehlendem Wettbewerb auf dem Gasmarkt

Haus & Grund meldet:
Die Gaspreise in Deutschland unterscheiden sich immer noch um knapp 30 Prozent. Das ist das Ergebnis des jetzt veröffentlichten zweiten bundesweiten Gaspreisvergleichs für Haushaltskunden durch das Bundeskartellamt.

So zahlt der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses im thüringischen Gera für einen Jahresverbrauch von 90.000 Kilowattstunden glatte 1.612 Euro mehr als der Heizungsbesitzer im niedersächsischen Rotenburg. Das sind 29 Prozent mehr für das gleiche Gas. Auch die bislang einzige Alternative im Gasmarkt, die Tochter des Eon-Konzerns „E wie einfach“, ist in Gera brutto 1.682 Euro teurer als in Rotenburg. Allerdings spart der Eigentümer durch einen Wechsel zu Eon immerhin 117 Euro pro Jahr in Gera und 214 Euro pro Jahr in Rotenburg.

"Mieter und Vermieter leiden gleichermaßen unter den hohen Kosten des fehlenden Wettbewerbs auf dem deutschen Gasmarkt. Die großen Konzerne verschleppen den Beginn einer wirtschaftlichen Gasdurchleitung seit Jahren. Hier müssen die Politik und die Bundesnetzagentur noch konsequenter einen fairen Wettbewerb herbei regeln", so Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann.

Die neue Erhebung basiert auf den Ergebnissen der Kartellbehörden aus dem Monat März 2007. Der Vergleich der 739 befragten Gasversorger ist auf der Internetseite des Bundeskartellamtes abrufbar.

Quelle: Haus & Grund

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