Umweltbewußtsein ist gefragt

RE/MAX-Makler spüren steigende Nebenkosten-Sensibilität bei Mietinteressenten
„Wer als Vermieter glaubt, die Nebenkosten gingen ihn nichts an, der irrt“, so Dr. Werner Gross, einer der beiden bayerischen Regionaldirektoren bei RE/MAX, dem weltweit größten Immobiliennetzwerk. Der am Mittwoch von der Bundesregierung vorgelegte Wohngeld- und Mietenbericht 2006 belegt, dass die Energiekosten seit 2002 um mehr als 30 Prozent gestiegen sind.

„Mietinteressenten reagieren immer sensibler auf dieses Thema“, so die Erfahrung der über 200 RE/MAX-Makler in Bayern. Deswegen sei es laut Gross besonders wichtig, jetzt zu reagieren, um auch langfristig noch auf dem Wohnungsmarkt bestehen zu können. „Investitionen in Energie-sparmaßnahmen lohnen sich nicht nur für den Mieter, sondern auch für den Vermieter, denn sie erhalten den Wert des Eigentums.“

Ein weiteres Argument für eine energieeffiziente Modernisierung ist die Energiesparverordnung der Bundesregierung. Ab Anfang 2008 wird ein sogenannter Energiepass eingeführt, der Mietern und Käufern einen klaren Überblick über die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten gibt. „Die Zeit, die bis dahin vergeht, sollten Eigentümer von älteren Immobilien nutzen, um die entsprechenden Werte ihres Hauses zu verbessern, zum Beispiel durch Sanierung der Heizungsanlage oder Verstärkung der Außenwanddämmung“, rät der Experte.

Der am Mittwoch von der Bundesregierung vorgelegte Wohngeld- und Mietenbericht belegt einen Preisanstieg bei Heizung und Warmwasser von mehr als 30 Prozent seit dem Jahr 2002. Von etwa 0,81 Euro auf 1,07 Euro je Quadratmeter und Monat sind die Betriebskosten bis 2006 gestiegen. Die Kaltmieten haben sich laut dem Bericht jedoch moderat entwickelt und sind im vergangenen Jahr deutlich langsamer gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

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