Holzfaserdämmung schützt vor Überwärmung

Bevor es im Haus zu heiß wird:
Von einem hochsommerlichen April bis zu einem herbstlich verregneten Juni hatte das Jahr schon allerhand Abwechslung zu bieten. Bauherren und Modernisierer tun insofern gut daran, ihr Eigenheim auf künftige Wetterkapriolen vorzubereiten. Bei Außentemperaturen über 30°C schützen Dämmstoffe aus natürlichen Holzfasern besonders effektiv vor einer Überwärmung der Wohnräume.

"Zeitgemäße Dämmstoffe sind nicht allein für Herbst und Winter gemacht. Dämmstoffe aus Holzfasern sorgen auch im Sommer für ein behagliches Wohnklima, indem sie temperaturausgleichend wirken", sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD e.V.) in Wuppertal.

In der Tat schneiden Holzfaserdämmstoffe in punkto sommerlicher Hitzeschutz hervorragend ab, da sie relativ schwer sind und über eine hohe Wärmespeicherkapazität bei gleichzeitig niedriger Wärmeleitfähigkeit verfügen. Sie sind somit besonders geeignet, rund ums Jahr für ein behagliches Raumklima zu sorgen.

Um sich ein konkretes Bild zu machen, welchen Beitrag der eine oder andere Dämmstoff zum sommerlichen Hitzeschutz leistet, können sich Bauherren an der so genannten "Temperaturleitzahl a" orientieren. In diesen Kennwert fließen das Wärmedämmvermögen, die Rohdichte und die Wärmespeicherkapazität ein. Je kleiner die Temperaturleitzahl a ausfällt, desto größer ist der Widerstand des betreffenden Dämmstoffs gegen den Wärmeeintrag - und umso besser ist seine Eignung als Schutzschild gegen unerwünschtes Vordringen der Sommerhitze ins Haus.

Rein bauphysikalisch betrachtet, verfügen Holzfaserdämmstoffe über ein bemerkenswertes Wärmedämmvermögen (kleine Wärmeleitzahl); zudem sind sie relativ schwer (große Rohdichte) und können Wärme von Natur aus sehr gut speichern (große spezifische Wärmespeicherkapazität). Da sie nur einen kleinen Teil der Wärme von außen nach innen weiterleiten (große Amplitudendämpfung) und diesen Wärmeanteil im Dämmstoff so lange puffern, bis die nächtliche Auskühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung), gelangt eine nur geringe Wärmemenge in das Gebäudeinnere. Ein Temperaturausgleich im holzfasergedämmten Haus lässt sich somit ganz einfach durch Lüften während der kühlen Nachtstunden erzielen.

Weitere firmenneutrale Informationen über Holzfaserdämmstoffe sowie aktuelle Fachbeiträge zum Thema "sommerlicher Hitzeschutz" finden sich downloadbar im Internet unter www.holzfaser.org .

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