Die "zweite Miete" belastet die Deutschen stark

Repräsentative Umfrage
Fast die Hälfte der Deutschen muss sich durch die hohen Energiepreise merklich einschränken. Dennoch wissen die wenigsten, wo sie effektiv Energie und Geld einsparen können.

Eine neue repräsentative Umfrage des Fachverbandes Wärmedämmverbundsysteme hat ermittelt, wie sehr die gestiegenen Öl- und Gaspreise die Bundesbürger belasten. Geschäftsführer Dr. Wolfgang Setzler fasst die Studienergebnisse zusammen: "Die 'zweite Miete' drückt viele Menschen immer stärker, aber die meisten wissen viel zu wenig über ihre Einsparmöglichkeiten."

So müssen sich laut der Studie inzwischen 43 Prozent der Bundesbürger durch die gestiegenen Wohnenergiepreise "ziemlich stark" oder "sehr stark" bei ihren sonstigen Ausgaben einschränken. Im Osten der Republik liegt diese Zahl sogar bei 59 Prozent. Um diese Belastung wenigstens teilweise zu mindern, schränken viele Deutsche ihren gewohnten Komfort ein: 61 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aus Kostengründen "immer" und oder "sehr oft" die Heizung herunterdrehen. Das hat auch zur Folge, dass die große Mehrheit keine angemessene Relation der Heizkosten mehr sieht. 71 Prozent sind der Meinung, dass diese Ausgaben im Verhältnis zu den anderen Lebenshaltungskosten "zu hoch" sind.

Mit 51 Prozent Anteil forderte deshalb auch die gute Hälfte der Umfrageteilnehmer, dass der Gesetzgeber aktiv werden sollte und Hauseigentümer und Vermieter zu Heizkosten sparenden Sanierungsarbeiten verpflichten sollte.

"Zwar hat die Bundesregierung gerade im Neubaubereich schon sehr viel getan, aber davon merken leider die Mieter in unsanierten Altbauten nichts", sagt Dr. Wolfgang Setzler. Es sei deshalb wichtiger denn je, die Menschen zu informieren und für das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren - "wer nur die Fassade seines Hauses dämmt, kann dadurch seine Heizkosten leicht um bis zu 50 Prozent senken - ganz ohne Komfortverlust."

Doch wie die Studie unter 1.000 Befragten deutlich zeigt, fehlt tatsächlich das Wissen. Gerade einmal 20 Prozent der Deutschen wissen, dass sie bei der Raumheizung die meiste Energie im Haushalt sparen können. Dem gegenüber steht jeweils ein Viertel der Befragten, die bei Elektrogeräten oder beim Autofahren die größten Einsparmöglichkeiten vermuten.

Zur Meldung liegt für jede Frage Bildmaterial in Form von Grafiken und das Logo des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme vor. Melden Sie sich bitte bei uns, wir schicken es Ihnen gern umgehend zu. Für Rückfragen stehen wir Ihnen ebenso gern zur Verfügung.

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