Natürliche Holzfassaden aus heimischem Holz

Muss es immer Lärche oder Douglasie sein?
Seit mehreren Jahren erfreuen sich Holzfassaden bei Deutschlands "Häuslebauherren" und Renovierern einer stetig steigenden Beliebtheit. Gerade angesichts kürzer werdender Tage und herbstlicher Schmuddelwetterlagen stellt sich allerdings wohl mancher Holzfassadeninteressent die Frage, welches Holz bei fast 1000 Litern Niederschlag pro Quadratmeter und Jahr für heimische Witterungsverhältnisse denn überhaupt geeignet ist.

Tropenhölzer wie Teak oder Meranti wären nach Ansicht vieler Experten materialseitig eine gute, wenn auch nicht ganz billige Lösung, weil diese Hölzer auch unbehandelt lange haltbar sind. Allerdings stammt nicht jedes angebotene Tropenholz aus kontrolliertem Plantagenanbau und der Transport nach Europa verbraucht wertvolle Energie, ist also vor allem unter ökologischen Gesichtspunkten durchaus zu diskutieren. In den meisten Fällen wird deshalb derzeit Lärche oder Douglasie gewählt, weil diese harzhaltigen Nadelhölzer ebenfalls ohne Anstrich Wind und Wetter trotzen. "Spezialthermoholz aus heimischem Laubholz wie Buche, Pappel oder Esche bildet seit einiger Zeit eine weitere, besonders attraktive Alternative", so Martin Hagensieker, Sägewerksbesitzer und Inhaber der Thermoholzmarke proGOODWOOD, "weil es durch das 'Backen' in speziellen Thermoöfen mindestens so witterungsbeständig wie Tropenholz wird, aus hiesigen Wäldern stammt und im Unterschied zu Lärchenholz zudem kein Harz absondert, praktisch astfrei ist und einen deutlich helleren Farbton als Nadelholz aufweist."

Grundsätzlich geht der Trend eher weg von lackierten oder lasierten Holzoberflächen, hin zu unbehandelten Hölzern. Die Expertenregel "wer einmal streicht, der streicht immer wieder" schreckt offensichtlich ab. Deshalb verwundert es nicht, dass Lärche und Douglasie relativ häufig verwendet werden. Beide Holzarten können, müssen aber nicht lackiert oder lasiert werden. Allerdings sondert gerade die Lärche relativ viel Harz ab, was insbesondere beim direkten Kontakt mit bis zum Boden reichenden Holzfassaden zum Problem werden kann. Außerdem mag nicht jeder die vielen Astansätze und die typisch "graue" Patina, die unbehandeltes Lärchen- oder Douglasienholz im Laufe der Zeit entwickelt. Vor diesem Hintergrund ist das Selbstbewusstsein des niedersächsischen Sägewerksbesitzer Martin Hagensieker und der Stolz auf sein Spezialthermoholz proGOODWOOD durchaus verständlich: "Mit proGOODWOOD ist es uns gelungen, die ökologischen Vorteile heimischen Holzes mit den produktspezifischen Vorteilen von Tropenholz zu kombinieren - und das ohne die typischen Nachteile von Nadelholz in Kauf nehmen zu müssen. Unser Holz überzeugt mit höchster Widerstandsfähigkeit, Top-Qualität, einer astfreien Oberfläche und einem durchgängig einheitlichen Farbton."
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