Bauzinsen: kommende Zinswende?

Finanzierung
Lange bewegten sie sich im unteren Bereich der Skala, jetzt ist auch für Bauzinsen ein Ende des seit der Banken- und Finanzkrise äußerst niedrigen Niveaus abzusehen. Erstes Anzeichen für die bevorstehende Zinswende war die kürzlich von der US-Notenbank vorgenommene Erhöhung des Leitzinses von 0,50 auf 0,75%. Zwar versicherten die US-amerikanischen Währungshüter sogleich, dass die Leitzinsen auch in absehbarer Zukunft auf einem niedrigen Stand belassen würden, allerdings wurde diese Aussage von Experten allgemein als Versuch gewertet, die durch die bisher niedrigen Zinsen angekurbelte Konjunktur auch weiterhin aufrecht zu halten, um nicht erneut in eine Rezession zu schlittern.

Historischer Tiefststand für Bauzinsen
Besonders im Zeitraum nach der Bankenkrise waren auch in Europa die Leitzinsen gesenkt worden, um die Investitionen und Nachfrage der Binnenmärkte zu stützen. Dabei erreichten die von der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgegebenen Leitzinsen einen historischen Tiefststand. Profitiert haben davon auch diejenigen, die für den Bau von Immobilien Kredite von Banken und Sparkassen aufgenommen haben. Sie konnten sich durch die im Zuge der Leitzinssenkung ebenfalls billiger gewordenen Bauzinsen günstig mit Kapital versorgen.



Trendwende abzusehen
Mit der allmählichen Überwindung der Krise und der mit ihr verbundenen Rezession, zeichnet sich nun eine Trendwende ab. Das Vorgehen der US-amerikanischen Notenbank gilt weltweit bei Finanzexperten hierbei nur als erster Schritt. Viele von ihnen rechnen damit, dass die Zinsen in Europa -und damit auch in Deutschland- noch im Jahre 2010, spätestens aber 2011 angehoben werden. Das hätte dann natürlich auch für den Immobilienmarkt Folgen. So günstig wie bisher wird Baukapital dann nicht mehr zu haben sein.

Quelle: Channel Plus Ltd.
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