Wie entwickeln sich die Düsseldorfer Immobilienpreise in der Krise?

Düsseldorf
Crisis? What Crisis?, mag manch Düsseldorfer Immobilienbesitzer sich in Zeiten der Wirtschaftskrise fragen. Scheinbar unbeschadet externer Einflüsse laufen Verkäufe und Vermietungen weiter auf dem Niveau vergangener Jahre. Heißt es doch „Die Immobilie ist auch in Krisenzeiten eine sichere Anlage“. Schaut man sich den im Oktober 2009 erschienenen Preisspiegel des RDM Bezirksverband Düsseldorf e.V. an, sieht man die Trendpfeile lediglich bei Gewerbeimmobilien nach unten zeigen, alle anderen ermittelten Preise zeigen für Düsseldorf leicht nach oben, trotz oder wegen der Krise. Düsseldorf zeigt sich, auch nach den Ermittlungen des IVD Bundesverbandes, von seiner robusten Seite und man verzeichnet auch hier Tendenzen nach oben, natürlich auch nur im wohnwirtschaftlichen Bereich.
Der Wohnungsmarkt in Düsseldorf scheint danach intakt zu sein, sowohl für Vermieter und Mieter, als auch für Verkäufer und Käufer. Doch natürlich liegt in Düsseldorf nicht jede Wohnung oder jedes Haus am Rhein oder an der Königsallee. Lagen wie Oberkassel, Kaiserswerth, Benrath, Ludenberg, Karlstadt oder Zoo reagieren weniger sensibel auf äußere Einflüsse, als einfache Lagen. Nach wie vor gefragt sind auch Stadtteile wie Bilk, Unterbilk (Hafen), Derendorf, Pempelfort, Volmerswerth/Flehe oder Golzheim.
Wichtig für die Erzielung nachhaltiger Mieten und Kaufpreise ist (besonders in Krisenzeiten) neben der Lage, der Zustand der Wohnung/des Hauses: Erwartet werden von Mietern und Käufern gepflegte Bäder und Bodenbeläge sowie günstige Nebenkosten, insbesondere Heizkosten. So kann man über den Energieausweis denken wie man möchte, er hat in Zeiten steigender Energiekosten die Nachfrager sensibilisiert. Holzfenster mit Einfachverglasung, veraltete Gasthermen oder Nachtstromspeicher führen regelmäßig zu längeren Leerständen mit einhergehenden Kosten oder deutlich reduzierten Miet-/Kaufpreisen. Diesen Aspekten der Nachfrage lässt sich nur durch entsprechende Investitionen entgegenwirken.

Der Blick nach vorne ist, wie immer, ungewiss. Immobilienpreise, auch die in Düsseldorf, unterliegen dem Spiel von Angebot und Nachfrage. Die Wirtschaftskrise, mit einhergehendem günstigen Zinsniveau, hat den Markt möglicherweise durch „Flucht in Sachwerte“ nicht nur stabilisiert , mithin Nachfrage erzeugt, die sonst nicht vorhanden gewesen wäre, sondern auch für höheres Preisniveau gesorgt. Es ist jedoch nicht so, dass die Preise krisenbedingt in Düsseldorf sprunghaft angestiegen wären, vielmehr haben Käufer, wie Verkäufer Augenmaß behalten. Auch ist nicht zu vermuten, dass die Preise gravierend fallen, wenn die krisenbedingte Nachfrage nachlassen sollte. Düsseldorf erweist sich für den Investor und den Eigennutzer auch in diesen Zeiten als solides Pflaster. Die Preise sind in den einzelnen Vierteln dann stabil geblieben, wenn die Immobilie nicht vernachlässigt wurde.

Interessante, z.T. langfristige Perspektiven entwickeln weiterhin Stadtteile wie Flingern oder auch Oberbilk. Hier sind die Preise im Entwicklungsstadium. Den Blick auf den Rhein hingegen wird man immer gut bezahlen (müssen).

Quelle: Fischer-Sturm Immobilien GmbH & Co. KG in Düsseldorf. www.fischer-sturm-immobilien.de

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