Moderne Fenster sind die „Winterreifen“ des Hauses

Komfortabel durch Schnee und Eis

Metallbau Johann Hunold GmbH & Co. KG

Moderne Fenster sind die „Winterreifen“ des Hauses. Doch viele Hausbesitzer sind trotz eisiger Temperaturen noch mit abgefahrenen „Sommerfenstern“ unterwegs: Veraltete Fenster von vor 1995 mögen zwar in der warmen Jahreszeit funktionieren – bei Schnee, Eis und kaltem Wind jedoch versagen sie nur allzu oft ihren Dienst. „Niemand möchte heutzutage mehr mit einer dicken Decke im Wohnzimmer sitzen, weil es kalt ist und zieht – trotz laufender Heizung und geschlossener Fenster“, bekräftigt Martin Hunold/Geschäftsleiter von der Firma Metallbau Johann Hunold GmbH & Co. KG in Olpe.
Rund 340 Millionen Fenster entsprechen in Deutschland nicht mehr dem aktuellen Energiespar-Standard. Trotzdem ertragen Hauseigentümer und Wohnungsmieter Jahr für Jahr tapfer den Hausbesuch von Väterchen Frost – und die nicht minder frostigen Nebenkostenabrechungen des örtlichen Energieanbieters. Außerdem leidet der Komfort: In der Nähe alter Fenster ist es zugig und kalt, und schön aussehen tun sie ebenfalls schon lange nicht mehr.

Alles kostet: Heizen, warm duschen und Licht. Alte Fenster sind zumeist klein, schaffen aber reichlich Kälte ins Haus. Moderne Wärmedämmfenster hingegen besitzen eine ausgezeichnete Dämmwirkung. Sie sind doppelt so leistungsfähig wie alte Verbundfenster oder unbeschichtete Isolierglasfenster, die vor 1995 gebaut wurden, und sogar um das fünffache besser als einfachverglaste Fenster, die trotz hoher Energiekosten und attraktiver Förderprogramme noch millionenfach im Einsatz sind. „Plant man dann gleich noch eine Vergrößerung der Fensterfläche ein, was dank der hervorragenden Dämmwerte moderner Fenster kein Problem darstellt, lässt sich das natürliche Tageslicht viel effektiver Nutzen. Mehrere Tage Stromersparnis stehen am Ende auf der Rechnung und in der kalten Jahreszeit kann sogar die Sonnenwärme noch effektiver genutzt werden. Heiß duschen gegen den Kälteschock und teures Dauerheizen gehören damit der Vergangenheit an – jetzt tut es auch ein warmer Tee“, so Martin Hunold.

Fenster ist nicht gleich Fenster. Hochwertige Wärmedämmfenster werden aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt: Die gängigsten sind Holz, Aluminium und Kunststoff, die alleine oder kombiniert zu attraktiven Fensterrahmen und Fensterflügeln verarbeitet werden. „Daneben spielen Faktoren wie die Bautiefe, die Anzahl der im Rahmen und im Flügel enthaltenen Kammern sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der Dämmung zum Beispiel durch die Verwendung von zusätzlichen Thermomodulen in den Kammern eine Rolle“, erklärt Martin Hunold. Das gilt im Prinzip auch für Haustüren, die je nach Verwendungszweck gewöhnlich aus denselben Rahmenmaterialien angeboten werden. „Der Einsatz von entsprechendem Wärmedämmglas ist natürlich bei Fenstern und Türen selbstverständlich, um den bestmöglichen Komfort zu erreichen“, so der Experte. Das Gesamtpaket bietet allerdings nicht nur ein hohes Energiesparpotenzial und viel Komfort: Es gibt auch Fenster, die besonders im Bereich des Schallschutzes, der Einbruchhemmung und beim Design punkten können. Welche dieser Fensterarten für welchen Haustyp am besten geeignet ist, wissen die gut geschulten Berater im Fachhandel.
Fördergelder und Steuerbonus helfen. Um beim Einbau neuer Fenster Geld zu sparen, können Bauherren und Modernisierer von Fördergeldern für Energieeffizienz profitieren. Das wichtigste Förderprogramm heißt „Energieeffizient Sanieren“ und stammt von der KfW-Förderbank. Wer mit Hilfe des Programms sein Haus modernisiert, erhält zinsverbilligte Kredite und Tilgungszuschüsse oder sogar direkte Barzuschüsse, wenn das Haus auf den neuesten energetischen Standard gebracht wird. Fast eine Milliarde Euro sollen 2011 dafür bereitstehen. „Es lohnt sich außerdem, auch bei der Kommune nach Fördermitteln für eine CO2-Sanierung zu fragen. Oft legen nämlich Städte, Gemeinden und Landkreise eigene, regionale Programme auf“, erklärt Martin Hunold. Alternativ können zudem nach wie vor Arbeitskosten von Handwerkerrechnungen in privaten Haushalten bis maximal 6.000 Euro zu 20 Prozent (1.200 Euro) direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Mit diesen Einsparungen können sich Bauherren zusätzliche, schöne Ausstattungen an Fenstern und Türen leisten.
Der Expertentipp: „Ein Fenstertausch lohnt immer. Beachten Sie dabei die fachge-rechte Montage. Denn Fenster und Türen sind nur so gut, wie ihre Anbindung ans bestehende Gebäude. Hierbei hilft die RAL gütegesicherte Montage des geschulten und zertifizierten Fachbetriebes.“

Quelle: Metallbau Johann Hunold GmbH & Co. KG
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