Nützliche Tipps zum Kauf einer Immobilie auf Mallorca

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Der Kauf einer Immobilie auf Mallorca ist ein Entschluss, der oftmals über Monate oder gar Jahre gewachsen ist. Die Kaufinteressenten haben sich bereits mit der Insel und deren Regionen vertraut gemacht und vielleicht bereits einen Objekttyp für sich in die engere Auswahl gezogen. Denn von der idyllischen Finca über ein zentral gelegenes Chalet, die luxuriöse Villa oder das unkomplizierte Apartment – auf der schönen Mittelmeerinsel bietet das Immobilienangebot für jeden Geschmack und für jedes Bedürfnis das passende Objekt.

Sind die ersten Eckdaten also beschlossene Sache wird der „passende“ Objektanbieter gesucht. Dies geschieht nicht selten zufällig, über das jeweilige, öffentliche Angebot der Immobilienmakler oder über persönliche Empfehlungen.

Da das spanische Immobilienrecht in einigen Punkten von unserem deutschen Recht abweicht, ist es wichtig, einen seriösen Partner beim Kauf einer Immobilie als Betreuer zu haben, der einen auch in juristischen Bereichen unterstützt und die gesamte Kaufabwicklung von der Erstbesichtigung bis zum notariellen Abschluss begleitet.

Der spanische Notar hat beispielsweise nicht die umfassenden Hinweis- und Überprüfungspflichten wie sein deutscher Kollege, um einen wesentlichen Unterschied der Rechtssysteme zu nennen. Somit handelt ein Käufer in Spanien deutlich eigenverantwortlicher als in der deutschen Heimat.

Diese Punkte machen eine seriöse und professionelle Betreuung durch einen kompetenten Immobilienvermittler oder Makler unabdingbar. Denn dieser bedient sich grundsätzlich einer juristischen Unterstützung durch Fachanwälte, die vor dem Kauf die Vertragsbedingungen zwischen Käufer und Verkäufer ordnungsgemäß regeln und unklare Punkte gegebenenfalls klären. Erst wenn alle Vertragspunkte feststehen und sich beide Parteien einvernehmlich zum Kauf bzw. Verkauf der Immobilie geeinigt haben, wird der Vorvertrag und im Anschluss daran der notarielle Vertrag geschlossen.

Pure Immobilien berät die Kunden in allen Fragen von anfallenden Steuern, seitens des Verkäufers oder des Käufers, klärt mithilfe eines professionellen Netzwerkes Grundbuchauszüge, Eintragungen etc. und unterstützt die Klienten bei einer Immobilienfinanzierung durch ortsansässige Banken. Das Immobilienbüro hat sich auf Mallorcas Osten spezialisiert und hält ein ausgesuchtes Angebot von hochwertigen Objekten für seine Klienten in den Gebieten Son Servera, Artá, Canyamel, Capdepera, Costa de los Pinos, Cala Millor, Cala Bona und Cala Ratjada bereit.

Die Vorverträge werden sowohl in Spanisch als auch in Deutsch vorgelegt, sodass die sprachliche Barriere kein Hindernis darstellt. Im spanischen Immobilienrecht gilt grundsätzlich nur der spanische Vertrag. Dementsprechend ist es wichtig, diesen von einer spanisch-deutschsprachigen Rechtsanwaltskanzlei vor Ort aufsetzen zu lassen.
Beim notariellen Abschluss wird eine Escritura, die Kaufurkunde vorgelesen.
Hier liest der Notar die spanischen Punkte vor. Seine Funktion beschränkt sich ausschließlich auf die Beurkundung des Kaufs bzw. Verkaufs. Vorab erhalten Käufer und Verkäufer durch einen eingetragenen Übersetzer – oftmals ist dies gleichzeitig der oder die Rechtsanwältin, die sich um die Verträge gekümmert hat – eine vollständige Übersetzung in deutscher Sprache.




Vor dem Notartermin sind durch die Käuferseite einige Dokumente beizubringen, um einen Kauf ordnungsgemäß durchführen zu können. Auch hierüber werden die Kunden des Immobilienbüros Pure Immobilien rechtzeitig informiert und darin unterstützt. Beispielsweise muss eine so genannte N.I.E. Nummer beantragt werden – eine spanische Steuernummer, die eine Person zum Kauf einer Immobilie berechtigt. Hierum kümmert sich eine Gestoría, zu deutsch Steuerbüro, die für die Beantragung lediglich beglaubigte Personalausweiskopien und einen ausgefüllten Antrag benötigt.

Eventuelle Finanzierungen des Objektes sind ebenfalls vorab zu klären und bis zum Notartermin muss die finanzierte Summe durch die Bank bereitgestellt sein.
Denn auch dies ist ein wenig anders, als in Deutschland. Die Kaufsumme fließt immer am Tag des Notartermins. Bei Reservierung des Objektes sind meist übliche 10% Anzahlung der vereinbarten Kaufsumme auf ein neutrales Konto zu hinterlegen – somit gilt das Objekt als verbindlich optioniert. Im privatschriftlichen Optionsvertrag wird der Termin für die notarielle Beurkundung festgelegt.

Welche Steuern bzw. Kosten fallen für den Käufer an?

Neben der vereinbarten Kaufsumme fallen genau wie in Deutschland auch die Kaufnebenkosten an. Dies ist einmal der Notar, der Rechtsanwalt und die Grunderwerbssteuer. Die Kosten kann sich der Käufer mit rund 8 bis 10% von der Kaufsumme errechnen. Grundsätzlich fallen seit dem 1.1.2000 7% Grunderwerbssteuer des beurkundeten Kaufpreises an. Diese ist innerhalb eines Monats nach notarieller Beurkundung zu entrichten.
Die Maklerkosten werden auf den Balearen von der Seite des Verkäufers getragen, der dies in einem Verkaufsauftrag mit dem jeweiligen Immobilienbüro vereinbart hat.

Quelle: PURE Immobilien, Mallorca
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