Jetzt ist Pflanzzeit für Obst, Gemüse und Blumen

Mini-Garten auf dem Balkon

IZB / Immowelt.de

Nicht jeder Hobbygärtner bewohnt ein Haus mit Garten. Während die einen auf den Schrebergarten ausweichen, nutzen andere Balkon und Terrasse für ihre Pflanzen. Welche Regeln dabei beachtet werden müssen, erklärt das Immobilienportal immowelt.de.

Nürnberg, 07. April 2011. Es muss nicht immer das große Gartenbeet sein. Wer wenig Platz hat, aber trotzdem im Grünen sitzen möchte, pflanzt Nutz- und Zierpflanzen in Töpfe, Kübel und Balkonkästen. Entscheidend sind vor allem die Ausrichtung des Balkons und die richtige Bepflanzung, weiß immowelt.de.

Sonnige Südterrasse oder schattiger Nordbalkon
Da jedes Gewächs unterschiedlich viel Licht, Wärme und Windschutz benötigt, sollte man beim Kauf die Gegebenheiten des künftigen Standorts beachten. Auf der Sonnenseite fühlen sich mediterrane Kübelpflanzen wie Olivenbaum, Lavendel oder Oleander wohl. Auch Kletterrosen, Rhododendron sowie Gurken, Tomaten, Zucchini und Erdbeerpflanzen mögen die Sonneneinstrahlung. Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze, die nicht zu heiß werden. Im Halbschatten gedeihen auch Fuchsien, Hortensien oder Buchsbaum. Nordbalkone mit geringer Sonneneinstrahlung bieten gute Bedingungen für Kartoffeln, Erbsen oder Kohl, so immowelt.de.

Richtig anpflanzen
Wer zum ersten Mal einen Balkon bepflanzt, sollte unkomplizierte Gewächse wählen. Schnell Erfolge zeigen sich bei Kräutern wie Rosmarin oder Thymian, auch Erdbeeren oder Tomaten wachsen problemlos im Topf. Wichtig ist, dass beim Pflanzen immer genügend Raum für die Wurzeln eingeplant wird. Damit keine Staunässe auftritt, sollte stets ein Loch im Topfboden sein, aus dem das überschüssige Wasser abfließen kann. Die Jungpflanzen für Salat werden in Kästen oder mehrere kleine Töpfe gepflanzt, Kartoffeln in besonders tiefe Kübel oder in eine Tonne, rät immowelt.de. Für den Anbau von Äpfeln, Kirschen, Pfirsichen oder Pflaumen auf dem Balkon eignen sich spezielle Zwergengewächse. Diese Miniatur-Bäumchen werden etwa einen Meter hoch und tragen normal große Früchte, solange sie sonnig und in einem möglichst großen Kübel stehen.
Hübsche Anordnung
Egal, ob Obst, Gemüse oder Blumen der Vorrang gewährt wird: Die Pflanzen lassen sich im Mini-Garten kreativ anordnen. Hängende Elemente, Blumenampeln und rankende Pflanzen ergänzen die am Boden stehenden Töpfe und Kübel. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern schaffen auch Platz für Gartenmöbel und Grill. Einen blühenden „Rahmen“ um die Freiluftfläche bilden außen liegende Balkonkästen. Je nach Bepflanzung können sie auch als Sichtschutz eingesetzt werden.

Quelle: Immowelt AG
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