Tipps gegen Mehlmotten

Ungeliebte Mitbewohner

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Mit dem Öffnen der Mehltüte kommt der Schock: Auf dem weißen Pulver kriechen Mehlmotten-Larven und fressen sich satt. Das ist nicht nur ekelig, sondern kann zu einer echten Plage werden. Immonet.de – eines der beliebtesten Immobilienportale – verrät, wie Sie die Schädlinge loswerden und die Insekten erst gar keine Chance haben, einzuziehen.

Sie sind grau und sehen aus wie kleine Schmetterlinge. So harmlos wie ihre bunten Verwandten sind Mehlmotten leider nicht. Hat man die Plagegeister erst einmal im Haus, bekommt man sie nur schwer wieder weg. Die Lebensmittelmotten legen ihre Eier gerne in kohlenhydratreiche Nahrung wie Nudeln, Getreideprodukte, Nüsse oder Dörrobst, fühlen sich aber auch im Tee, in Gewürzen, Kakao, Schokolade oder Kaffee wohl. Die Larven fressen die Lebensmittel und verunreinigen sie mit ihrem Kot, ihren Gespinsten und Hüllen.

Entdeckt man eine herumfliegende Motte in der Küche, sollte man beherzt zuschlagen und das Tier unschädlich machen. Danach müssen die Vorratsschränke genau kontrolliert werden. Entdeckt man tatsächlich Larven, sollten die eingelagerten Lebensmittel sofort weggeworfen werden. Das gilt auch für ungeöffnete Packungen, denn die Schädlinge fressen sich durch Plastik und Papier.

Vorratsschränke ausräumen und auswischen

Die Vorratsschränke müssen komplett ausgeräumt werden. Alle Bretter herausnehmen, inspizieren und gründlich mit Spiritus- oder Essigwasser abwischen. Das gilt insbesondere für die Regalbrettlöcher, hier nisten sich die Mehlmotten besonders gerne ein. Auch zwischen oder unter Schubladen sind die Schädlinge zu finden. Schlecht zu erreichende Stellen können mit einem Fön bearbeitet werden: Das Gerät auf die höchste Stufe stellen und mindesten fünf Minuten auf die befallende Stelle halten. Hitze bekommt den Tieren nicht.

Wenn Sie Lebensmittel kaufen, besorgen Sie zusätzlich genügend luftdichte Dosen, Gläser oder Hartplastikbehälter. Denn Reis, Nudeln oder Mehl müssen sofort in die sicheren Aufbewahrungsgefäße umgefüllt werden.




Mehlmotten aktiv bekämpfen

Die Schränke zu reinigen reicht meist nicht, denn erst 30 bis 40 Tage nach dem Verpuppen schlüpfen die Motten. Haben sie also einige Exemplare übersehen, fangen die Plagegeister erneut an, ihr Unwesen zu treiben. Die Motte sollte daher aktiv bekämpft werden. Dafür muss man nicht gleich zur chemischen Keule greifen. Es gibt zwei Methoden, wie man Mehlmotten los wird:

Zum einen können sie Pheromonfallen aufstellen. Die sind mit Sexualstoffen besprüht, für Menschen aber geruchsneutral. Die Motten fliegen auf den Geruch und bleiben am integrierten Klebestreifen hängen. Eine rein biologische Waffe ist die Schlupfwespe. Das Insekt legt Eier in der Mottenlarve und tötet sie so ab. Sind keine Mottenlarven mehr da, sucht sich die Wespe anderswo Nahrung und verschwindet. Schlupfwespen sind im Fachhandel erhältlich. Sollten nach allen Bekämpfungsmaßnahmen die Mehlmotten immer noch auftauchen, engagieren Sie einen Kammerjäger, der den Plagegeistern professionell den Garaus macht.


Tipps, damit sich die Mehlmotte erst gar nicht einnistet:

• Lebensmittel in luftdichte Gefäße umfüllen. So ist die Nahrung vor Schädlingen geschützt.

• Nahrungsmittel aus dem Bioladen sind besonders gefährdet, denn hier werden keine Insektenschutzmittel verwendet. Den Einkauf immer gleich auf Gespinste kontrollieren.

• Keine zu großen Vorräte anlegen. Lieber öfters nachkaufen.

• Wer im Urlaub lose Gewürze auf dem Markt kauft, sollte die Tüte über Nacht ins Tiefkühlfach legen, das tötet Schädlinge ab.

• Umherschwirrende Motten gleich erschlagen. Das erspart viel Zeit und Geld.

• Motten mögen den Duft von Lorbeerblättern nicht. Ein paar im Schrank verteilte Blätter halten Schädlinge ab.

Quelle: Immonet GmbH
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