Minus 16,5 Prozent in zehn Jahren

Heizölverbrauch stark gesunken
Der Verbrauch von Heizöl in zentralbeheizten Mehrfamilienhäusern ist in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken. Der durchschnittliche Jahresverbrauch fiel von 17,55 Litern pro Quadratmeter in der Heizperiode 1998/99 auf jetzt 14,65 Liter pro Quadratmeter. Das entspricht einem Rückgang von über 16 Prozent. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf eine Studie des Energiedienstleisters Techem aufmerksam.

„Diese Zahlen lassen mit Blick auf die aktuelle Diskussion über eine verbesserte Energieeffizienz im Wohnungsbestand aufhorchen“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann. Der Studie zufolge ist der Verbrauchsrückgang das Resultat verschiedener Energiesparmaßnahmen der Eigentümer und der verbrauchsabhängigen Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten. „Auch ohne Zwang hat die Energieeffizienz im letzten Jahrzehnt offensichtlich große Fortschritte gemacht. Diese positive Entwicklung darf nicht durch immer schärfere ordnungsrechtliche Vorgaben gefährdet werden“, sagte Kornemann.

Hintergrund:
Den Berechnungen liegt eine Analyse von 107 untersuchten Städten in Westdeutschland zugrunde. Alle Angaben sind nicht witterungsbereinigt und beziehen sich auf den Verbrauch für die Beheizung ohne die Warmwasserbereitung. Die berechneten Werte sind das Ergebnis der Analyse von 125.000 Wohnungen in rund 13.600 zentralbeheizten Mehrfamilienhäusern. Die Untersuchung ist Teil einer umfassenden Techem-Studie, in der für die Heizperiode 2008/2009 Verbrauchsabrechnungen von fast drei Millionen Wohnungen in 257.187 Mehrfamilienhäusern ausgewertet wurden.

Quelle:Haus & Grund
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