Beispielhaftes Umbau-Projekt in Frankfurt am Main zum Tag der Architektur 2011geöffnet

Wohnen in alten Möbelhallen
Die Ausstellungshallen des ehemaligen Möbelhauses Wesner in Frankfurt-Höchst wurden von der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung Frankurt mbH (BSMF) saniert, ertüchtigt und umgebaut. In der Kurmainzer Straße 20- 24 steht nun ein modernes Wohn- und Geschäftshaus. Zum Tag der Architektur 2011 wird der Bau der Öffentlichkeit präsentiert.

20 Monate nach Beginn der Rückbaumaßnahmen des ehemaligen Möbelhauses „Möbel City Wesner“ ist der Umbau der verbliebenen ehemaligen Ausstellungshallen fast fertiggestellt. Im Auftrag der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) plante und realisierte die BSMF den Umbau des bejahrten Bestandes aus den 60er Jahren. Spezialisiert auf die Entwicklung von Konversionsflächen konnte die BSMF ihr Know-How für die Umnutzung des Gewerbegebietes beispielhaft einsetzen. Nun beherbergt das nah am Höchster Stadtpark gelegene Gebäude Büro-räume, das Hessische Haus des Jugendrechts und 17 öffentlich geförderte Wohnungen.

Aus Alt mach Neu - Umbau durch die BSMF

Der größte Teil der Lager- und Werksgebäude auf dem ehemaligen Wesner-Gelände stammte aus den 60er und 70er Jahren. Fast alles hatte abgerissen werden müssen. Zu schlecht waren die konstruktiv-statischen Eigenschaften der Bauten. Lediglich ein Teil der ehemaligen Ausstellungshallen konnte erhalten werden und wurde für die neue Nutzung von der BSMF kernsaniert und ertüchtigt. Die Tragkraft der Decken wurde erhöht, Stützen und Unterzüge teilweise ausgetauscht und Maßnahmen ergriffen, um den Anforderungen des Brandschutzes gerecht zu werden.

Wohnen und arbeiten unter einem Dach
Die architektonische Umsetzung des heutigen Mischnutzungskonzeptes garantiert ein störungsfreies Nebeneinander der Nutzer. Jeweils separate Eingänge führen zu den gewerblichen Räumen, den Wohnungen oder zum Haus des Jugendrechts, der ersten Einrichtung dieser Art in Frankfurt. Es vereint unter einem Dach alle Stellen und Behörden, die an Jugend-Strafgerichtsverfahren beteiligt sind. Die BSMF schaffte die räumlichen Voraussetzungen für die unabhängige Arbeitsweise der einzelnen Behörden und berücksichtige die besonderen Sicherheitsanforderungen.

Sozialer Wohnungsbau mit Blick auf Skyline
Für den Bau der öffentlich geförderten Wohnungen fand die BSMF eine besondere Lösung. Aufgrund der schwierigen statischen Bedingungen und einer Gebäudetiefe von 25 m wurden die Wohnungen des 2.OG um einen Innenhof angeordnet. Zusätzlich wurde Wohnraum durch den Neubau eines Staffelgeschosses geschaffen, von dem aus man auf den Stadtpark und die Frankfurter Skyline blickt. Insgesamt acht Wohnungen sind barrierefrei und behindertenfreundlich. Ein Mietergemeinschaftsraum und der begrünte Innenhof laden zu nachbarschaftlichem Plausch und Austausch ein.

Dynamische Fassadengestaltung
Auch von außen erinnert fast nichts mehr an das wuchtige Möbelhaus. Vor- und Rücksprünge der Fassadengestaltung und die Verwendung von Fassadentafeln in Edelholz-Optik durchbrechen die Geradlinigkeit des fast 60 m langen Gebäudes und geben dem Haus ein lebendiges Äußeres.

Einladung zum Tag der Architektur
Zum Tag der Architektur, am Samstag, den 25. Juni 2011, öffnet die BSMF das Haus zwischen 10 und 14 Uhr für Besucher zur Besichtigung und Information. Um 13 Uhr findet im Beisein des Bauherrn eine Führung durch das Gebäude statt. Anwohner, interessierte Bürger und Architekturfans sind herzlich willkommen.

Quelle: BSMF
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