Kosten und Lasten gerecht verteilen

Klimaschutz und Energieeffizienz
Wohnungs- und Mietenpolitik – Akzente setzen, Herausforderungen aufgreifen





(dmb) „Wir wissen, dass der energetischen Sanierung der Wohnungsbestände eine Schlüsselrolle bei Klimaschutz, Energiewende und Fragen der Energieeffizienz zukommt. Wir akzeptieren auch unsere Mitverantwortung bei der energetischen Sanierung, und wir erkennen, dass auf uns als Mieter höhere Kosten zukommen können. Die notwendige Erhöhung der Sanierungsrate bei Wohngebäuden ist aber nur realistisch, wenn die Kosten und Lasten auch gerecht verteilt werden. Energetische Modernisierungen müssen deshalb als Gemeinschaftsaufgabe von Staat, Vermietern und Mietern begriffen werden. Es reicht nicht aus, wenn die Politik Anreize schafft für Eigentümer und Investoren über Förderprogramme, verbesserte steuerliche Abschreibungen und den Abbau von Mieterrechten und dann die Mieter die Kosten der energetischen Modernisierung zahlen lässt“, erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, auf einer Pressekonferenz in Berlin zu Beginn des 64. Deutschen Mietertages.

Daneben forderte Rips, die Bundesregierung müsse in der Wohnungs- und Mietenpolitik Akzente setzen und sich den aktuellen Herausforderungen stellen: „Wir brauchen hunderttausende von altengerechten Wohnungen, Wohnungsneubau, insbesondere in Ballungszentren und Universitätsstädten, sowie Regelungen, die hier Mietsprünge und Preistreiberei verhindern. Die Probleme rund um die privatisierten öffentlichen Wohnungsbestände sind anzupacken, und Städtebauförderungen oder Programme, wie die „Soziale Stadt“, dürfen nicht ausbluten, sie müssen verstetigt und fortgesetzt werden.“

Quelle: Deutscher Mieterbund e.V.
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