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64. Deutscher Mietertag eröffnet
Vor knapp 600 Delegierten aus mehr als 300 Mietervereinen aus ganz Deutschland eröffnete der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, heute den 64. Deutschen Mietertag in Berlin. Der Mietertag wird bis Samstag Eckpunkte für die Mieten-, Klimaschutz- und Stadtentwicklungspolitik in Deutschland beraten. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Energiepolitik und des Mietrechts.



Am ersten Tag standen die Geschäftsberichte von Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips und Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten auf der Tagesordnung des Deutschen Mietertages.



Mieterbund und Mietervereine



Der Deutsche Mieterbund ist die Dachorganisation von 15 Landesverbänden, in denen 322 örtliche Mietervereine organisiert sind, mit mehr als 500 Beratungsstellen in Deutschland. Etwa 1.300 hauptberufliche und 2.500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Mieterorganisation tätig. Die Arbeit wird aus Mitgliedsbeiträgen finanziert. Eine öffentliche Förderung gibt es nicht.



Mitgliederzahlen steigen weiter



Die Mitgliederzahlen in den örtlichen Mietervereinen des Deutschen Mieterbundes sind in den letzten beiden Jahren um rund 2 Prozent gestiegen. Damit sind 1,24 Millionen Haushalte – etwa 3 Millionen Mieterinnen und Mieter – in DMB-Mietervereinen organisiert.



„Wir sind stolz, dass wir im Gegensatz zu anderen Organisationen auch in den letzten Jahren noch einmal stärker geworden und gewachsen sind. Das spricht für die sehr professionelle und in besonderem Maße serviceorientierte Arbeit der Mietervereine“, erklärte Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes.



Umfassendes Beratungsangebot



Die Mietervereine des Deutschen Mieterbundes bieten flächendeckend, an mehr als 500 Standorten in Deutschland persönliche Rechtsberatung in allen mietrechtlichen Fragen an.

„Wir wollen dieses einmalige Beratungsangebot noch ausbauen. Wir planen, Öffnungs- und Beratungszeiten, vor allem aber auch die telefonische Erreichbarkeit zu erweitern“, kündigte Siebenkotten an.



Schon heute führen die Mietervereine des Deutschen Mieterbundes rund 1,2 Millionen Rechtsberatungen im Jahr durch.



Neben der örtlichen Rechtsberatung der Mietervereine gibt es noch zwei zentrale Beratungsangebote des Deutschen Mieterbundes:



Über die telefonische Erstberatung unter der Rufnummer 0900 / 1200012 beraten Juristen der Mieterorganisation täglich, das heißt an 365 Tagen im Jahr, von 10:00 bis 20:00 Uhr alle Rat suchenden Mieterinnen und Mieter. Schätzungsweise 50.000 Beratungen werden so im Jahr durchgeführt.



Daneben gibt es seit einiger Zeit unter www.mieterbund24.de eine Online-Beratung. Hier erhalten Rat suchende Mieter innerhalb von 6 Stunden eine schriftliche Antwort auf ihre Anfrage.



Informationsangebot ausbauen



Eine der Hauptaufgaben des Deutschen Mieterbundes und der örtlichen Mietervereine ist es, Mieter zu informieren, über ihre Rechte und Pflichten aufzuklären und so Streit mit Vermietern, Hausverwaltern, Behörden usw. zu verhindern.



Die Auflage der MieterZeitung ist auch in den letzten beiden Jahren gestiegen. Die alle zwei Monate erscheinende MieterZeitung für Mitglieder hat eine Auflage von etwa 3,7 Millionen Exemplaren im Jahr.



Rat suchende Mieter, die sich an das Online-Beratungsangebot www.mieterbund24.de wenden, erhalten wöchentlich einen kostenlosen Newsletter.



Das Internetangebot unter www.mieterbund.de mit aktuellen Meldungen, vielen rechtlichen Tipps und Ratschlägen ist vollständig kostenlos. Millionen Mieter nutzen dieses Angebot.

Daneben werden Informationsbroschüren und als Klassiker das Mieterlexikon regelmäßig neu aufgelegt und veröffentlicht.

Quelle: Deutscher Mieterbund e.V.
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