Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung schuetzt vor Regress

Ein Muss für alle Vermieter
Vermieter haften bei Schadensfällen / Absicherung schon ab drei Euro pro Monat / Enorme Preisunterschiede - Tarifcheck24 rät zum Onlinevergleich

Hamburg / Wentorf, 19. Juli 2011 - Wenn der Öltank leckt und das Grundwasser verseucht, im Winter ein Eiszapfen von der Dachrinne abfällt und jemanden verletzt oder ein Passant auf dem Bürgersteig ausrutscht, weil der Streupflicht nicht rechtzeitig nachgekommen wurde, dann ist der Besitzer der Immobilie regresspflichtig. Tritt der Schadensfall bei einer selbst genutzten Immobilie auf, so springt in der Regel die private Haftpflicht ein. Ist die Immobilie jedoch vermietet, dann besteht kein Schutz durch die Haftpflichtversicherung.

Schwerwiegende Unfälle treten bei Immobilienbesitz zwar selten auf. Doch im Unglücksfall kann der Schaden für den Hauseigentümer zur finanziellen Katastrophe werden. Vermieter sollten deshalb unbedingt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen, die schon für wenige Euro im Monat den "finanziellen Genickbruch" von Besitzern nicht selbst genutzter Immobilien verhindert.

Denn diese Art der Versicherung ist im Vergleich zu anderen relativ günstig: "Einfamilienhäuser können bereits für etwa drei Euro im Monat abgesichert werden - bei einer Deckungshöhe von fünf Millionen Euro. Um die zur Immobilie passende Versicherung zu finden, bietet sich ein kostenloser und schneller Vergleich im Internet an", rät Jan Schust, Geschäftsführer von Tarifcheck24, eines der führenden unabhängigen Versicherungs- und Finanzportale mit rund 25 Millionen Besuchern im Jahr (www.tarifcheck24.de).

Wer eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen sollte


Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung kommt für Schäden an Personen und Sachgegenständen auf. Grundsätzlich sollten alle Immobilienbesitzer diese Versicherung abschließen, da potenzielle Schadensfälle schnell den finanziellen Ruin nach sich ziehen können. Ausgenommen sind allein Besitzer von selbst genutzten Immobilien, die durch eine private Haftpflichtversicherung abgesichert sind.

In der Regel deckt die Privathaftpflichtversicherung noch die Risiken ab, wenn nur einzelne Zimmer vermietet werden. Sobald jedoch ganze Wohnungen - etwa in einem Mehrfamilienhaus - betroffen sind, ist der zusätzliche Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung notwendig. In Zweifelsfällen sollte unbedingt Rücksprache mit der Versicherungsgesellschaft gehalten werden.

Risiken, die von Gemeinschaftseigentum ausgehen, werden ebenfalls nicht durch die Privathaftpflicht abgedeckt. Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist daher eine Grundbesitzerhaftpflicht unerlässlich. Gleiches gilt für unbebaute Grundstücke, die nicht privat genutzt werden.

Sparpotenzial: Tarif- und Leistungsvergleich zeigt große Unterschiede bei den Beiträgen

Die Beitragshöhe der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist im Normalfall an den Wert der vermieteten Immobilie gekoppelt. Die Wertermittlung wiederum erfolgt in der Regel über die Jahresbruttomiete und die Anzahl der Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die Deckungssummen variieren im Bereich zwischen einer Million und 15 Millionen Euro. Viele Gesellschaften verlangen keine Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Trotz vergleichbarer Leistungen unterscheiden sich die Beitragshöhen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen der verschiedenen Anbieter aber erheblich - nach Angaben von Verbraucherschützern und Branchenexperten teilweise um das Dreifache.

Eine exemplarische Berechnung auf www.tarifcheck24.de verdeutlicht die erheblichen Beitragsunterschiede bei Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen (Stand der Berechnung: 18. Juli 2011): So fällt der Jahresbeitrag für ein einfaches Einfamilienhaus bei dem Versicherungsanbieter AMEX mit 39,03 Euro vergleichsweise günstig aus, während AXA 78,66 Euro verlangt - jeweils bei einer Deckungssumme von zehn Millionen Euro. Der Preisunterschied beträgt also rund das Zweifache.

Noch stärker fällt die Differenz aus, wenn Tarife für Mehrfamilienhäuser verglichen werden. Für ein Mehrfamilienhaus - bestehend aus fünf Wohneinheiten, mit denen im Jahr 50.000 Euro Mieteinnahmen erzielt werden - zahlt der Versicherungsnehmer bei der degenia 39,51 Euro Jahresbeitrag. Die Medien-Versicherung hingegen kostet 282,63 Euro - ein Unterschied von mehr als 240 Euro im Jahr (Deckungshöhe jeweils fünf Millionen Euro).

"Bei längeren Vertragslaufzeiten können aus den Beitragsunterschieden beachtliche Summen werden. Deshalb sollte sich jeder Vermieter die Zeit nehmen, um im Internet Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen zu vergleichen und mit wenigen Klicks eine günstige Versicherung zu ermitteln", rät Versicherungsexperte Jan Schust. Kostenlos und unverbindlich können Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen auf www.tarifcheck24.com/grundbesitzerhaftpflicht.html verglichen werden.

Wechsel zu einer günstigeren Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Der laufende Vertrag einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung kann in der Regel drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt werden. Die Kündigung sollte in jedem Fall schriftlich erfolgen. Zudem sollten Kunden unbedingt bedenken, dass das Versicherungsjahr in vielen Fällen nicht dem Kalenderjahr entspricht, sondern ab dem Versicherungsbeginn gerechnet wird.

Wird die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung nicht fristgemäß gekündigt, so verlängert sich die Laufzeit im Normalfall um ein weiteres Jahr. Ein Versicherungswechsel rechnet sich besonders bei teuren Altverträgen. Aufgrund der hohen Beitrags- und Leistungsunterschiede lohnt es sich also für Versicherungsnehmer, sich rechtzeitig vor der automatischen Vertragsverlängerung auf http://www.tarifcheck24.com/grundbesitzerhaftpflicht.html zu informieren und möglichst viele Angebote miteinander zu vergleichen.

Quelle: Eyecansee Communications
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