Die 10 populärsten Irrtümer der Baufinanzierung

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Es gibt sie immer noch, die legendären Irrtümer beim Thema Baufinanzierung, die sich scheinbar über die Generationen vererben und zu teuren Fehlern führen können, wenn es an den Kauf oder den Bau des eigenen Heimes geht. Die unabhängigen Sachverständigen für Baufinanzierung und Fördermittel TGI Finanzpartner haben aus ihrer Beratungspraxis die gängigsten Irrtümer zusammengefasst und klären auf:

Irrtum Nr.1:
„Das beste Angebote hat den niedrigsten Effektivzins“
Der Effektivzins hat leider kaum noch eine Aussagekraft, seitdem der Anbieter einen Zinssatz nach Zinsbindungsende frei wählen kann. Der professionelle Angebotsvergleich geht viel weiter. Die wichtigsten Kenngrößen sind neben der Tilgungsflexibilität die Restschuld am Zinsbindungsende, die monatliche Belastung und die Gesamtkosten über die Darlehenslaufzeit.

Irrtum Nr.2:
„Bei meiner Hausbank bekomme ich das beste Angebot, ich kenn ja schließlich den Filialleiter“ Rabatte für gute Kunden gibt es nicht, ganz im Gegenteil, wer nicht vergleicht, zahlt schnell zig-Tausende drauf! Das gilt sowohl für Erst- als auch Anschlussfinanzierungen. Nur die produkt- und bankenunabhängige Beratung findet für den Kunden die individuell beste Finanzierungslösung. Eine Bank wird verständlicherweise immer nur die eigenen Produkte verkaufen.

Irrtum Nr.3:
„Aber im Schaufenster bei der Bank steht doch eine viel bessere Kondition!“
Was vielen nicht bewusst ist, viele Anbieter werben immer noch mit Konditionen, die nur die wenigsten bekommen. Immer schön auf das Kleingedruckte achten, was hinter dem Sternchen steht. Für die Traumkonditionen muss alles stimmen, hoher Eigenkapital-einsatz, hohe Darlehenssummen, erstklassige Bonität und Objekt usw.

Irrtum Nr.4:
„Wenn ich zum Vermittler gehe, wird das ja nur teurer“
Gute produkt- und bankenunabhängige Beratung und beste Marktkonditionen müssen kein Gegensatz sein. Wichtig ist: fragen Sie vorher, was die Dienstleistung kostet und ob die Betreuung mit der Darlehensvermittlung endet, wie bei vielen, auch bekannten Internet-Vermittlern. Viele Fragen tauchen erfahrungsgemäß erst nach Vermittlung z.B. bei der Auszahlung oder während der Rückzahlung auf. TGI-Finanzpartner ist Ihr persönlicher Ansprechpartner vor Ort, während der gesamten Finanzierungslaufzeit.

Irrtum Nr.5:
„Mein Nachbar hat aber noch sein Auto mitfinanziert“
Die günstigen Immobilienkredite gibt es nur, weil der eigene Wohnraum ein Vermögensaufbau und Investition in die Zukunft ist. Das Auto dagegen hat leider schon mit dem Tag seiner Anschaffung deutlich an Wert verloren. Deshalb will die Banken auch einen Nachweis für die wertsteigernden Modernisierungskosten haben. Der Wert der Immobilie ist die Sicherheit der Bank für das gewährte Darlehen.

Irrtum Nr.6:
„Bausparen ist nur was für Spießer“
Die Vorurteile gegenüber dem altbewährten schwäbischen Häuslebauerkonzept sind unbegründet, nur die Bausparlösung sollte passen und vom Kunden auch verstanden werden. Komplexe Schachtelkonzepte sind meist nur gut für die Bank. Sich für die Zukunft durch gezieltes Ansparen einen guten Zinssatz zu sichern, dafür kann Bausparen ein gutes Mittel sein.

Irrtum Nr.7:
„Fördermittel bekomme ich bei meinem Einkommen sowieso nicht“
Falsch, anders als das Förderdarlehen des Landes sind die KfW-Programme nicht einkommensabhängig. Die öffentlichen Darlehen kommen nur oft beim Bankgespräch zu kurz, weil das ja keine bankeigenen Programme sind. Für die Baufinanzierung sollte auch geprüft werden, ob die Einbeziehung der Investitionsbank als Förderbank des Landes sinnvoll ist.

Irrtum Nr.8:
„Eigentum kann ich mir nicht leisten, mieten ist günstiger“
Eigentum ist oft zu mietähnlichen Konditionen möglich, braucht aber schon einen gewissen Eigenkapitaleinsatz, um die Finanzierungsbelastung auch ohne Zinsrisiko langfristig abzusichern. Im Gegenteil, die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Mieten meist in 25 – 30 Jahren verdoppelt haben. Mit der richtigen Finanzierung dagegen bleiben Sie in dieser Zeit bei der gleichen Monatsrate und haben dann Ihr Darlehen abgezahlt.

Irrtum Nr.9:
„10 Jahre Zinsbindung mit 1% Tilgung ist genug.“ Die aktuell historisch günstigen Zinsen sind eine hervorragende Chance für die langfristige Absicherung und schnelle Darlehenstilgung. Wer jetzt nur darauf aus ist, jetzt die niedrigste Monatsrate zu haben, wird möglicherweise mit dem Auslaufen der Zinsbindung eine bittere Enttäuschung erleben.

Irrtum Nr.10:
„Mit kurzen Laufzeiten bin ich flexibel“
Jeder Immobilienkredit ist nach 10 Jahren ohne Kosten kundenseitig kündbar, auch wenn die Zinsfestschreibung länger ist. Bis dahin kann die Bank allerdings eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, wenn z.B. bei einem Verkauf das Darlehen vor Ablauf der 10 Jahre gekündigt wird. Gerade bei niedrigem Zinsniveau ist die lange Zinsbindung vorteilhaft. Gefährlich ist auch die Aufteilung der Darlehenssumme auf unterschiedliche Zinsbindungen, ein Wechsel zu einer anderen Bank wird durch die gemeinsame Absicherung im Grundbuch nahezu unmöglich.

Für eine kostenlose und umfassende produkt- und bankenunabhängige Beratung stehen die Sachverständigen für Baufinanzierung und Fördermittel von TGI Finanzpartner nach Terminabsprache gern zur Verfügung.

Mehr Infos: www.tgi-partner.de

Quelle: openPR
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