Kaufen oder lieber Miete zahlen?

Immobilien

Mieten oder doch lieber kaufen? Auf lange Sicht ist kaufen meist billiger. Doch das nötige Kleingeld für den Erwerb einer Immobilie schüttelt sich kaum einer locker aus dem Handgelenk. Für Autonormalverbraucher ist ein Haus- oder Wohnungskauf eine schwerwiegende Entscheidung im Leben – das Wichtigste dabei ist, sich im Vorfeld genau über mögliche Strategien und Risiken zu informieren. Dann lässt sich die Entscheidung Miete oder Kauf auch leichter fällen.


Auf lange Sicht kalkulieren


Steht der Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses zur Diskussion, geht es in erster Linie um viel Geld. Um ein Immobiliendarlehen zu finden, das genau auf die individuellen Ansprüche und die persönliche Lebenssituation abgestimmt ist, sollte man sich genügend Zeit nehmen. Mittlerweile ist es aber gar nicht mehr so schwer, sich diesbezüglich schlau zu machen. Im Internet gibt es zahlreiche Ratgeber zum Thema Baufinanzierung (z. B. www.baufi-info24.de), die sich ausschließlich mit diesem Thema befassen. Dort finden Interessierte wichtige Informationen, Tipps und Ratschläge von Experten sowie wichtige weiterführende Links und Ansprechpartner. Mit genug Eigenkapital kann sich der Erwerb einer Immobilie durchaus lohnen – weiterhin zur Miete wohnen kommt dann auf lange Sicht meist teurer. Aber es müssen auch andere Kriterien berücksichtigt werden. Stichwort Lebensplanung. Ist absehbar, dass man langfristig an einem Ort bleibt? Diese Frage sollte auf jeden Fall gestellt werden, bevor man sich zum Kauf entschließt. Aber eine Immobilie steigt nicht automatisch im Wert, dessen sollte sich ein Käufer auch bewusst sein. In strukturschwachen Regionen zum Beispiel sollte man auf lange Sicht mit fallenden Immobilienpreisen rechnen. Da stellt sich die Frage, ob man seinen Kindern ein Haus vererben möchte, das in Zukunft möglicherweise nicht mehr viel Wert ist.


Alles genau durchrechnen


Der Vorteil des Mietens liegt auf der Hand: die monatlichen Kosten sind relativ gering. Und wer nicht genügend Eigenkapital zur Seite gelegt hat, für den kommt der Erwerb einer Immobilie meist nicht in Frage. Dennoch steigen auch die Mieten mit der Zeit – im Schnitt um 1,7 Prozent jährlich, so der langfristige durchschnittliche Erfahrungswert auf dem Mietmarkt. Außerdem muss sich jeder Mieter früher oder später auf eine Mieterhöhung einstellen. Dieser Aspekt fehlt beim Kauf weg: Bei der Baufinanzierung bleibt die monatliche Belastung gleich. Klar, am Anfang ist kaufen wesentlich teurer. Allerdings: Je schneller das Darlehen zurückgezahlt wird, desto weniger Kosten fallen für die Baufinanzierung an. Aber auch beim Thema Energieverbrauch unterscheiden sich Miet- oder Kaufobjekt voneinander. Werden in einer Mietwohnung zum Beispiel die Heizkosten hundert Prozent auf den Mieter umgelegt, kann der Hausbesitzer individuell über den Energieverbrauch bestimmen und eventuelle Maßnahmen ergreifen und beispielsweise Solarzellen oder moderne Heizungsanlagen installieren. Wer also herausfinden will, ob es besser ist, ein Eigenheim zu erwerben oder doch lieber zur Miete zu wohnen, kommt nicht drum herum, alles einmal genau durchzurechnen.


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