Was heißt “Baubiologische Architektur“?

Mensch und Natur



Baubiologie gibt es schon seit über 35 Jahren. Aber der Begriff “Baubiologische Architektur“ ist noch immer erstaunlich vielen Menschen unbekannt, auch in Fachkreisen. Was ist darunter zu verstehen, und wie kann man diesen Begriff mit Leben erfüllen?

Baubiologische Architektur versteht das menschliche Leben in seiner Gesamtheit als Teil der Natur. Ihr zentrales Ziel ist es deshalb, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass sich jeder Bauherr eigenverantwortlich das bauliche Umfeld schaffen kann, das er braucht, um seine naturgegebenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Die Baubiologische Architektur verbindet deshalb das statisch geschaffene Bauwerk mit der dynamischen und breitgefächerten Vielfalt des lebendigen Umfelds. Sie überwindet die Trennung zwischen Gebäuden und Landschaft, Innen und Außenluft, Stadt und Land und berücksichtigt die Beziehungen zwischen Raumklima, Schadstoffbelastung, Landwirtschaft, Siedlungsbau und gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Nutzer.

Dabei sind Bauherren und Planer gleichermaßen gefordert. Der Planer hilft dem Bauherrn, letztlich eigenverantwortlich Prioritäten zu setzen, unter Beachtung der 25 Grundregeln baubiologischer Planung (dazu mehr unter www.25grundregeln.baubiologie.de). Wie wichtig eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung und individueller Abwägung all dieser Aspekte für ein gesundes und erfülltes Leben im eigenen Haus ist, wusste schon Albert Schweitzer: “Erst bauen die Menschen Häuser, dann formen die Häuser den Menschen.“

Anke Plehn, Dipl.-Ing. Arch. (TU) Baubiologin IBN - www.perma-architektur.de


Quelle: openPR
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