Das Jugendzimmer – Kompromisse sind notwendig

Wohnen und einrichten

Jugendliche haben besondere Bedürfnisse – und zwar in allen Lebensbereichen. Das gilt natürlich auch für die Einrichtung des eigenen Zimmers. Und so wird oftmals eine Renovierung fällig, wenn das Kind zum Teenager wird, denn spätestens dann sind die alten Tapeten und Möbel nicht mehr gefragt. Doch was benötigen die jungen Erwachsenen und was ist überflüssig? Häufig stehen die Eltern hier vor einem großen Problem, denn wie weit soll man den Wünschen des Nachwuchses nachgeben?


Häufig sorgen bereits die Platzverhältnisse dafür, dass sich einige der Wünsche für das Jugendzimmer von selbst erledigen. Eine große Wohnwand mit riesigem Fernseher scheidet somit oft von vornherein aus. Und auch wenn argumentiert wird, dass doch dafür auf den Schreibtisch verzichtet werden könne, hat der Nachwuchs hier doch eher schlechte Chancen. Wichtig ist vor allem, dass die Möbel praktisch sind, denn der vorhandene Platz muss optimal ausgenutzt werden.


Stauraum schaffen


Kombinationsmöbel bieten sich hier an. So sind zum Beispiel Schlafsofas weiterhin beliebt. Am Tag können sie problemlos in wenigen Sekunden zur Couch werden, in der Nacht bieten sie einen bequemen Platz zum Schlafen. Entscheidet man sich dennoch für ein klassisches Bett, so finden sich vielfach Modelle, die unter der Matratze noch über Stauraum verfügen. So lassen sich in Schubladen noch viele Dinge unterbringen, die ansonsten keinen Platz gefunden hätten. Auch Hängeschränke sind eine gute Lösung für das allgegenwärtige Platzproblem in vielen Jugendzimmern. Über dem Bett oder dem Schreibtisch angebracht, bieten sie viel Platz für Kleidung oder andere Dinge. Auch Regale können so an den Wänden angebracht werden. Das spart Platz auf dem Boden und schafft mehr Bewegungsfreiheit im Jugendzimmer.
Auch wenn der Nachwuchs einen Schreibtisch für unwichtig hält, sollte er dennoch angeschafft werden. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, in Ruhe die Hausaufgaben zu erledigen. Es lohnt sich die Möbel so zu kaufen, dass sie auch nach dem Auszug aus dem elterlichen Haushalt genutzt werden können. Qualität ist also wichtig, aber auch das Design sollte mit Bedacht gewählt werden. Denn auch wenn zurzeit noch Rosa die Lieblingsfarbe ist, muss dies nicht für die nächsten zehn Jahre so bleiben. Daher sind neutrale Farben oft die beste Wahl.


Freiheit bei der Wandgestaltung


Während bei den Möbeln bezüglich Farbe und Design weniger oft mehr ist, kann man den Jugendlichen bei der Wandgestaltung in der Regel freie Hand lassen. Die alten Tapeten des Kinderzimmers müssen zu Beginn der Pubertät normalerweise ausgetauscht werden. Raufaser ist eine gute Wahl bei der Neugestaltung des Zimmers. Sie kann den Wünschen des Zimmerbewohners entsprechend gestrichen werden. Ist nach einigen Jahren die Lieblingsfarbe eine andere, kann die alte relativ problemlos überstrichen werden.



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