Grundstückspreise richtig bewerten und Geld sparen

Grund & Boden

Ob man nun die schicke Villa errichten will oder ein kleines gemütliches Häuschen auf dem Dorf sein Eigen nennen möchte: Das Eigenheim ist der Traum vieler Deutschen. Doch vor dem Häuserbau steht die Wahl des passenden Grundstücks. Nicht jedes Stück Land allerdings hat auf den ersten Blick seinen wirklich angemessenen Preis. Hier informieren wir deshalb kurz und knapp und mit dem Wichtigsten rund um Thema Grundstückspreise.


Grundstücksbewertung: Die Grundlage für ausgeschriebene Grundstückspreise


Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie ausgeschriebene Grundstückspreise für ein Stück Land zustande kommen. Grundlage für den festgelegten Preis ist die sogenannte Grundstücks- oder Immobilienbewertung, die nach festen und gesetzlich streng fixierten Regeln abläuft. Durch bestimmte Kriterien und mittels verschiedener Verfahren werden so bebaute oder unbebaute Grundstücke von Fachfirmen bewertet. Das bekannteste Verfahren zur Ermittlung der Grundstückspreise ist das Vergleichswertverfahren. Hierin wird der Wert eines Grundstücks anhand des Vergleichs mit einem anderen Grundstück, das ähnliche Kriterien (zum Beispiel Größe, Lage, Bodenbeschaffenheit) aufweist, ermittelt.


Wie viel ist das Grundstück wirklich wert?


Trotzdem sollte man sich immer die Frage stellen, ob das ausgesuchte Grundstück auch seinen Preis wert ist. Daher müssen noch viele andere Faktoren bei der Qual der Grundstückswahl berücksichtigt werden. Grundstückspreise setzen sich nämlich aus vielen unterschiedlichen Kostenpunkten zusammen, die da wären:


  1. Der Wert eines Grundstücks: Diesen Wert kann man erfahren, wenn man bei der Gemeinde vorstellig wird und über die sogenannten Bodenrichtwerte Auskunft verlangt.

  2. Grundstücksnebenkosten:Dieser Punkt beinhaltet Kosten wie Notargebühren, die Grunderwerbsteuer oder auch die zu zahlende Provision an den Makler.

  3. Renovierungskosten:Ein Punkt, der unbedingt eine Rolle spielen sollte. Entstehende Kostenpunkte wie der Gebäudeabriss oder die Beseitigung von Vegetation und von Altlasten wären hier als Beispiele zu nennen.

  4. Erschließungskosten:Unter diesen Kosten versteht man zum Beispiel zu entrichtende Gebühren oder Zahlungen, die den Anschluss des Grundstücks an das Abwasser oder die Energieversorgung beinhalten.


Grundstückspreise in Ruhe vergleichen und Umgebung überprüfen


Sind all diese Punkte mit in die Bewertung der Grundstückspreise mit eingeflossen, hat man einen sicheren Überblick darüber, wie viel Geld man wirklich in den Kauf des Grund und Bodens investiert. Daher gilt ebenso wie auch beim Autokauf: Nicht die Katze im Sack kaufen und ruhig und vor allem detailliert zusammenrechnen, ehe das Scheckbuch gezückt und die Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt wird.


Ein weiterer wichtiger Tipp für die richtige Wahl des gemütlichen Fleckchens: Alle Informationen über voraussichtliche Baumaßnahmen der betreffenden Kommune oder vielleicht sogar des Bundes einholen. Diese kann man sich in der zuständigen Baubehörde der Gemeinde zeigen lassen.



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