Klimaschutz in den eigenen vier Wänden

Holz schon Umwelt und Geldbörse



Holz liegt im Trend. Beim Bauen und Modernisieren spricht jedoch nicht nur das warme und natürliche Ambiente für den Einsatz des nachwachsenden Rohstoffs. Als CO2-Speicher, Wärmeisolator und Energiesparer schont Holz zudem Umwelt und Geldbörse.

Berlin, 23. März 2012 – Die Initiative HolzProKlima weist darauf hin, dass ein Einfamilienhaus aus Holz das Klima jedes Jahr um bis zu 80 Tonnen CO2 entlastet. Doch auch weitere Eigenschaften prädestinieren Holz für den Einsatz im Hausbau. Auf der EcoBau Live in Köln vom 27. bis 29. März 2012 können sich Besucher von den Vorzügen des ältesten Baustoffs der Welt überzeugen. Zahlreiche Aussteller, Seminare und Podiumsdiskussionen verschaffen auf der Fachmesse für nachhaltiges, ökologisches Bauen, energetische Sanierung und erneuerbare Energien einen guten Überblick. Die Initiatoren von HolzProKlima engagieren sich für die Verfügbarkeit des umweltfreundlichen Rohstoffs und heben den positiven Klimabeitrag von Holzprodukten hervor – auch auf europäischer Ebene schließen sich immer mehr Verbände und Unternehmen diesem Aktionsbündnis an. Die Experten kennen die Vorteile, die Holz anderen Baumaterialien voraus hat:

CO2-Speicher: Jeder Kubikmeter Holz entlastet das Klima
Kaum zu glauben, aber die eigenen vier Wände können einiges zum Klimaschutz beitragen. Wird der nachwachsende Rohstoff Holz verstärkt beim Hausbau eigesetzt, kann auf andere Materialien wie Stahl oder Beton verzichtet werden, bei deren Produktion mehr Energie eingesetzt wird. Darüber hinaus speichern die verschiedenen Wohnungskomponenten CO2. Gerade im Hausbau wird das für unsere Atmosphäre schädliche Treibhausgas über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten gebunden. Allein ein Dachstuhl speichert bis zu 8,4 Tonnen CO2 über seinen gesamten Lebenszyklus. Nach Berechnungen der TU München entspricht diese Menge dem jährlichen CO2-Ausstoß von drei bis vier Pkw. Statten Eigentümer ihr Haus komplett mit Holzfenstern aus, können 770 Kilogramm CO2 gebunden werden.

Holz verbessert Wärmedämmung und senkt Energiekosten
Holzfassaden tragen dazu bei, die Wärmedämmung des Hauses wesentlich zu verbessern. Das Material kann dabei ohne größere Instandsetzungsmaßnahmen auf die Außenwand montiert werden. Alle handelsüblichen Dämmstoffe lassen sich problemlos mit einer Holzfassade kombinieren. Von dieser Maßnahme profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel. Die Energiekosteneinsparung in Zahlen: mit einem mit Holz verkleideten, vollständig sanierten und energetisch modernisierten Haus, verbrauchen Bauherren zum Beispiel bis zu 80 Prozent weniger Heizöl.

Architekten sehen im Holz den Baustoff der Zukunft
Nach Meinung von Architekten gehört Holz die Zukunft im Bauwesen. Nach Baustoff-Trends bis zum Jahr 2016 befragt, erwarten die Experten einzig beim Werkstoff Holz entsprechendes Wachstum. Nicht nur beim Bau eines Gebäudes, auch bei seinem Innenausbau und der Einrichtung spielen Holz und Holzwerkstoffe eine zentrale Rolle. Holz schafft eine warme Atmosphäre, in der man sich sofort wohl fühlt. Die Initiatoren von HolzProKlima sind sich sicher: Insbesondere bei Möbeln, Böden, Fenstern und Innentüren kann kein anderer Werkstoff „Holz-Feeling“ erreichen.

www.holzproklima.de

Quelle: openPR
Bild: © HolzProKlima/Bundesverband pro Holzfenster e.V.
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