Wärmebrückenberechnungs-Programme von Visionworld in überarbeiteter Version

Neue Software
Der Wärmeverlust eines Gebäudes durch Wärmebrücken kann bis zu 25 % betragen. Die professionelle Analyse der Oberflächentemperaturen ist daher mittlerweile ein zentrales Aufgabenfeld für Planer. Neben Wärmebrückenkataloge sind Rechenprogramme die entscheidenden Helfer. Visionworld bietet nun für die Wärmebrückenberechnung das Programm Psi-Therm 2D und 3D in einer überarbeiteten Version 2012, die noch stärker auf die gegenwärtigen Anforderungen der EnEV ausgerichtet ist.

Der Wärmeverlust über Wärmebrücken zählt heute bereits zu einer der wichtigsten Herausforderungen für den Planer. Denn er muss dafür sorgen, dass die gültigen Regeln eingehalten werden und der Wärmeverlust auf ein Minimum beschränkt wird. Die nach DIN 4108-2 nachzuweisende Mindestoberflächentemperatur an der kritischsten Stelle der Gebäudehülle kann mittlerweile nur noch mit einem geeigneten numerischen Berechnungsprogramm gewährleistet werden. Zusätzlich steigen die Anforderungen an die Analyse hin zur dreidimensionalen Berechnung im Vergleich zur bisher gängigen zweidimensionalen Betrachtung.

Eine zwei- als auch dreidimensionale Berechnung leisten die von Visionworld entwickelten Programme Psi-Therm 2D und Psi-Therm 3D. Sie zeichnen sich vor anderen Softwareprogrammen vor allem durch Schnelligkeit, einfache Bedienbarkeit und einen hochwertigen Ausdruck aus.
Psi-Therm 2D übernimmt die wichtigsten Alltagsaufgaben zur Beurteilung von Wärmebrücken und Oberflächentemperaturen. Eine übersichtliche graphische Eingabeoberfläche erlaubt eine einfache Modellierung. CAD-Kenntisse des Nutzers sind hilfreich, werden aber nicht vorausgesetzt. Nach kurzer Einarbeitungszeit können auch komplexe Wärmebrücken berechnet werden, und das Programm erlaubt eine große Freiheit bei der Modellierung. So stellen auch schräge Bauteilsituationen kein Problem mehr dar. Zudem berücksichtigt das Programm alle erdenklichen Randbedingungen entsprechend der DIN 4108 und DIN EN ISO 10211. Die Software enthält außerdem ein komfortables Feature zur Berechnung der U-Werte. Auch komplexe Ergebnisse werden in Sekundenschnelle ausgegeben und der Planer erhält alle wichtigen Ergebnisse wie Wärmeströmungen, Randbedingungen und den Psi-Wert. Bereits einmal berechnete Wärmebrücken kann der Planer in ein neues Projekt integrieren.

Mit der 2012er Version ist es möglich, die kritische 12,6°C-Isotherme im Detail und an der Oberfläche zu zeigen. Eine spezielle Funktion erlaubt es, den Temperaturfaktor fRSI in Abhängigkeit tatsächlich anliegender Temperaturdifferenzen zu berechnen. Die Version 2012 zeigt zudem die Isotherme und Wärmeströme an. Neu sind u. a. ein interaktiver Beispielassistent, Bauteilkatalog, die Eingabe von anisotropem Material, unterschiedliche Drucklayouts, eine Temperaturskala sowie die Möglichkeit, die Isothermen in Schwarz darzustellen oder zu beschriften. Der Ausdruck zeigt die Gleichwertigkeitsnachweise und die Detailnachweise von Wärmebrücken nach DIN EN ISO 10211. Profis können mit der Version „Enterprise“ die Leitwert-Matrizes bei mehr als zwei Temperaturbedingungen angrenzender Räume anwenden.

Bei Psi-Therm 3D handelt es sich um eine Weiterentwicklung des 2D-Programms, das aber eigenständig arbeitet. Bei der Analyse von Oberflächentemperaturen zur Vermeidung von Schimmelpilzen ist mittlerweile eine dreidimensionale Betrachtung die bessere Lösung. Psi-Therm 3D erleichtert die Eingabe einer dreidimensionalen Konstruktion, was oft zeitraubend ist. Details können zunächst grob modelliert werden. In einem weiteren Schritt übernimmt das Programm die komplexen Durchdringungen der Bauteile. Zudem ist ein Wechsel zwischen Ersatzdarstellungen, Draht-Modellen sowie Randbedingungsmodellen möglich.
Beide Programme sind in Zusammenarbeit zwischen der Xella Technologie und Forschungsgesellschaft mbH sowie der Visionworld GmbH entwickelt worden.

www.enev.net


Quelle: openPR
Neuwagen & Gebrauchtwagen | Sport & Fitness | Ski & Skiurlaub
Hotels & Urlaub | Urlaub