Immobilien, Kontoeinlagen oder Start-up – Hauptsache fair

Ethik im Bankgeschäft

Bankenaffären, Investitionsmissbrauch und Veruntreuung scheinen heutzutage gang und gäbe zu sein. Wer eine Immobilie errichten oder sein Geld sinnvoll anlegen möchte, bekommt durch etwaige Anbieter die Möglichkeit dazu. Doch kann man mit fairen Kapitalanlagen auch wirklich Gewinne einfahren? Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.


Von Nachhaltigkeit und Fairness


Über Nachhaltigkeit wurde auf diesen Seiten ja schon öfter im Zusammenhang mit Neubau-Immobilien berichtet. Des Weiteren kann man heute Nachhaltigkeit und Fairness beweisen, indem man ein Konto auf www.ethikbank.de eröffnet – ein Konzept, das Schule machen könnte. Zudem scheint auch das Geschäft mit entsprechenden Kapitalanlagen zu boomen. Die Anleger hoffen natürlich, das eigene Kapital längerfristig zu mehren und dabei auch noch etwas Gutes tun zu können. Doch auch, wenn die "grünen Geldanlagen" zum Teil vom Staat bezuschusst werden und generell mit zukunftsorientiertem Handeln assoziiert werden, bergen sie sehr wohl einige Risiken. Vor lauter Fairness und Nachhaltigkeit sollte man als Anleger also die Grundregeln der Kapitalinvestition nicht vergessen. Nie sollte der potenzielle Anleger zu blauäugig an eine Sache herangehen – eine gewisse Skepsis ist auch bei noch so unterstützenswerten Projekten angebracht. Zudem gilt natürlich auch weiterhin die Faustregel, dass unterschiedliche Lebenssituationen logischerweise auch unterschiedliche Anlagestrategien voraussetzen. Ist das eigene Einkommen/Vermögen vergleichsweise hoch, müssen beispielsweise die steuerlichen Aspekte ganz anders gehandhabt werden.


Bloß nicht naiv werden


Eine Anlage aus der Intention heraus, eine gute Sache unterstützen zu wollen, ist ganz bestimmt nicht verwerflich, doch bei einer derartigen Denkungsweise ist es vielleicht logischer, gleich an das entsprechende Projekt zu spenden. Immerhin geht es hier um das eigene Vermögen und eine Investition soll nach Möglichkeit auch einen Gewinn abwerfen. Vor einer schwerwiegenden Anlageentscheidung muss sich der jeweilige Investor also über Lebensplanung, Zukunftsvorstellung, Einkommensverhältnis und steuerliche Situation im Klaren sein. Das hat in Bezug auf die erhoffte Rentabilität, Sicherheit und Liquidität selbstverständlich oberste Priorität. Am besten ist es, wenn man sich zunächst einige Produkte aussucht, die infrage kommen könnten. Danach gilt es, die Zukunftsorientierung, die Erfolgschancen und Qualität der Investition auszuwerten. Die eigenen Präferenzen sind selbstverständlich auch von Bedeutung. So kann sich der Anleger ja ganz gezielt für Fonds entscheiden, die Investitionen in die Rüstungsindustrie oder dem Ressourcenabbau ausschließen oder zum Beispiel umweltorientierte Unternehmen finanzieren. In diesem Zusammenhang lässt es sich nicht vermeiden, sich eingehender mit diesem Thema zu befassen und etwaige Fonds selbst unter die Lupe zu nehmen. Nur dann kann man sich sicher sein, dass man sich für das richtige Produkt entscheidet.


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