Schimmel keimt im feuchten Bau

VPB informiert
BERLIN. Schimmel ist überall in der Luft, aber erst wenn er bei bestimmter Feuchte und Temperatur Idealbedingungen findet, nistet er sich ein, gedeiht und wächst zum Problem heran. Auslöser, so der Verband Privater Bauherren (VPB), sind nasse Wände, etwa nach einem Rohrbruch oder durch aufsteigende Nässe, Kältebrücken in Zimmerecken oder an Fenstern, Leckagen am Dach. Immer öfter finden Experten Schimmel auch im Neubau, etwa jeder zweite Bau könnte befallen sein.
Das Problem ist auch hier das Wasser. Alleine mit Beton, Mörtel, Putz und Estrich werden in einem Einfamilienhaus zwischen 10.000 bis 20.000 Liter Wasser eingebaut. Die müssen raus, sonst werden sie zum Problem.
Die Lösung im Neubau heißt deshalb vor allem systematisch lüften und trocknen. Weil die meisten Bauherren heute schlüsselfertig kaufen, fallen Baukontrollen nach VPB-Erfahrung aber oft dürftig aus, viele Feuchteschäden bleiben zunächst unentdeckt und machen sich erst durch gesundheitliche Beschwerden bei den Bewohnern bemerkbar. Zwar entscheiden die Gerichte immer häufiger zugunsten der Bauherren, aber die Probleme hat letzten Endes immer der Hausbesitzer. Er leidet gesundheitlich, kann unter Umständen erst verspätet oder gar nicht einziehen und muss aufwändige Sanierungen am Haus dulden, während er eigentlich in Ruhe dort wohnen möchte. Vermeiden lässt sich das nur durch laufende Baukontrollen vom unabhängigen Sachverständigen. Er entdeckt die Schwachstellen, bevor daraus Probleme werden.

Weitere Informationen unter www.vpb.de.
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