Sanieren statt Bauen? Gebrauchte Immobilien erwerben

Es muss nicht immer neu sein.

Haben oft mehr Charme und sind energetisch gut zu modernisieren: Gebrauchtimmobilien. Bild:© Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock

In Deutschland wurden rund drei Viertel aller Ein- und Zweifamilienhäuser vor 1984 gebaut, sodass viele davon heutzutage recht günstig auf dem Immobilienmarkt angeboten werden. Das liegt jedoch nicht nur an ihrem Alter, sondern auch an der baufälligen Substanz, die das Haus umgibt. Dementsprechend müssen interessierte Käufer zusätzliche Kosten für notwendige Sanierungsarbeiten einplanen. Aber sind gebrauchte Immobilien dann noch wirklich günstiger als neue?


Natürlich kostet es Geld, wenn man ein Haus sanieren muss, damit es die nächsten 20 Jahre nicht undicht wird oder gar die Strom- und Heizkosten unnötig in die Höhe treibt. Diese Maßnahmen kann man entweder selbst ergreifen, wenn man über das nötige Know-how verfügt, oder man beauftragt eine Firma wie die B.W.D. Sanierungs GmbH, damit sich diese darum kümmert. Unter b-w-d.info kann man sich bereits einen Überblick über mögliche Sanierungs-Systeme für Dächer, Böden und Fassaden verschaffen. Vorher gilt es jedoch, die möglichen Ausgaben aufzulisten und gegenüberzustellen – am besten mit einem Kostenvoranschlag. Welche Tipps noch dazu beisteuern können, ob man sich für oder gegen den Kauf einer gebrauchten Immobilie entscheidet, erfahren Sie hier.


Ein Mann vom Fach: der Gutachter


Bevor eine gebrauchte Immobilie käuflich erworben wird, muss diese erst einmal besichtigt werden. Dadurch kann man sich einen groben Überblick über den Zustand wie auch die Bausubstanz verschaffen – den detaillierten Blick sollte man hingegen einem Fachmann überlassen, dem Gutachter. Dieser prüft nicht nur die Gebäudesubstanz, sondern auch die Heizungs-, Wasser- und Elektroinstallationen. Denn diese können im Falle einer Sanierung hohe Kosten nach sich ziehen, die nicht selten unterschätzt werden.


Ein Haus unter Denkmalschutz: die Ausnahme


Eine weitere Möglichkeit, ein Haus im Internet günstig zu schießen, ist der Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie. Das glauben jedenfalls viele Familien. Denn Fakt ist, dass die anfallenden Sanierungsarbeiten vom Staat gefördert werden bzw. steuerlich geltend gemacht werden können, dafür aber auch an feste Vorgaben gebunden sind. So kann es durchaus vorkommen, dass die undichten Fenster nicht ersetzt werden dürfen, sondern nur verstärkt. Am Ende können die eigenen Veränderungswünsche nicht umgesetzt werden.


Ein Weg der Finanzierung: die Bank


Ist eine gebrauchte Immobilie gefunden, die den Preisvorstellungen inklusive Sanierungskosten entspricht, muss noch eine Bank gefunden werden, die den Kauf mit finanziert. Natürlich ist es immer besser, so viel Eigenkapital wie nur möglich in den Kauf einfließen zu lassen, doch die vollständige Summe lässt sich in den meisten Fällen nicht auf einen Schlag stemmen. Für den Fall wendet man sich an einen Kreditgeber, der sich an der Finanzierung beteiligt. Und auch hier gilt es, die Zinsen und Konditionen im Vorfeld miteinander zu vergleichen.



Bildnachweis: © Hemera Technologies/PhotoObjects.net/Thinkstock
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