Wohnen für jedes Alter

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Ist man Hausbesitzer und möchte möglichst lange etwas von seinem Wohneigentum haben, dann sollte man rechtzeitig an eine altersgerechte Ausstattung denken. Auf diese Weise lässt sich das letzte Lebensdrittel komfortabel daheim verbringen, ohne dass ein vorzeitiger Aufenthalt im Heim notwendig wird.


Das Zuhause rechtzeitig altersgerecht herrichten


Damit man im Alter beschwerdefrei den Alltag meistern kann und sich nicht mit Türschwellen, Treppenstufen und sonstigen Hindernissen abmühen muss, sollte man bei der Einrichtung und Gestaltung des Wohnraums vorausschauend agieren. Ein altersgerechter Wohnstil darf daher nicht erst zum Thema werden, wenn man sich die Anzeichen verschiedener Gebrechen mehren, sondern im Idealfall bereits Jahre davor. Ab einem Alter von 50 ist es als Eigentümer sinnvoll, kleine Umbaumaßnahmen in die Wege zu leiten, auch wenn diese sich erst Jahre später bezahlt machen.


Ein altersgerechter Haushalt kennzeichnet sich zum Beispiel dadurch, dass es genügend Bewegungsfreiheit gibt und keine schmalen Gänge oder schwerlich erreichbaren Nischen existieren. Damit der Haushalt ohne Anstrengung bewältigt werden kann, muss der Weg frei von Hindernissen sein. Da das Bücken mit zunehmendem Alter zumeist schwieriger fällt, sollte auf niedrige Schränke oder Schubladen in Kniehöhe verzichtet werden. In der Küche erweist es sich als ideal, den Backofen auf Höhe des Oberkörpers zu installieren.


Dem Rollstuhl den Weg ebnen


In einem Alter ab 70 Jahren fällt vielen Menschen das Gehen schwerer, da die Gelenke häufig Verschleißerscheinungen aufweisen und die motorischen Fähigkeiten beeinträchtigt sind. Nicht selten ist man dann auf Gehhilfen oder gar einen Rollstuhl angewiesen, der zwar die Fortbewegung erleichtert, aber auch eine gehörige Umstellung mit sich bringt. Im Haushalt gilt es daher, rechtzeitig Türschwellen zu beseitigen und genügend Platz zum Rangieren des Rollstuhls zu schaffen. Unter http://barrierefrei.de/barrierefrei-shop/rollstuhlrampen.html finden sich dazu transportable Rampen, die das Bewegen rund ums Haus und in der Öffentlichkeit erleichtern. Kleine Stufen auf der Gartenterrasse, der leicht erhöhte Hauseingang oder die tückische Bordsteinkante stellt dann kein Problem mehr dar und ist für jeden Rollstuhlfahrer spielend zu bewältigen.


Weitere Maßnahmen: Treppenlift und offene Dusche


Bei Treppen, die von einer Wohnetage auf eine andere führen, gestaltet sich die Sache schon schwieriger. Damit der Wohnkomfort hier nicht beeinträchtigt und das Erklimmen der Stufen nicht zu einem Ding der Unmöglichkeit wird, empfiehlt sich die Installation eines Treppenlifts. Dieser bringt Personen, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, im Handumdrehen nach oben oder unten, ohne dass dies mit körperlicher Anstrengung verbunden wäre. Auch die Sanitäranlagen bedürfen einer Umgestaltung, wenn die Gebrechen des Alters im Anmarsch sind. Haltegriffe verhindern, dass man auf den Fliesen das Gleichgewicht verliert, offene Duschen ohne Absatz ermöglichen leichten Ein- und Ausstieg und eine geeignete Sitzgelegenheit erleichtert die Körperpflege für Menschen, bei denen das aufrechte Stehen mit Beschwerden verbunden oder nicht mehr möglich ist.




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