Einführung in die Immobilienfinanzierung: 3 Spartipps

Finanzierung
Angesichts der aktuell sehr günstigen Zinsen für Immobilienkredite ist es nicht verwunderlich, wenn Verbraucher sich bei ihrer Bank nach einer Baufinanzierung erkundigen. Denn schließlich ist eine eigene Immobilie nicht nur der Traum vieler Menschen, sondern sie ist angesichts der zu erwartenden Rentenlücke im Alter auch eine gute Altersvorsorge.

1. Mindestens 15 % Eigenkapital - besser mehr

Dies setzt aber voraus, dass die Kredite spätestens zu Beginn der Rentenzeit getilgt sind und dass die Finanzierung von Beginn an auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Käufers abgestimmt ist. Das hat zur positiven Folge für die Verbraucher, dass sie trotz aller Belastungen bei ihrer Finanzierung noch sparen können. Im Folgenden sollen fünf Spartipps aufzeigen, welche Spartipps möglich und vernünftig sind.

In erster Linie wäre hier das Eigenkapital zu nennen. Ohne entsprechend Bares sollte niemand eine Immobilie kaufen. Selbst Banken und Verbraucherschützer trommeln Verbraucher unisono auf eine Eigenkapitalquote von mindestens 15 % ein, damit zumindest die Erwerbsnebenkosten abgedeckt sind.

2. Bausparvertrag und Riester-Förderung

Dabei bedeutet Eigenkapital nicht zwangsläufig Bargeld. Wer Sparverträge abgeschlossen hat, kann das Kapital gut für die Finanzierung einsetzen. Am besten eignen sich dazu Bausparverträge, bei denen Verbraucher gleich zweimal bei der Immobilienfinanzierung profitieren und sparen können. Und zwar mit dem der Zuteilung sich anschließenden Bauspardarlehen. Das Guthaben wird für die Finanzierung eingesetzt und mit dem Darlehen erhält der Verbraucher einen attraktiven günstigen Zinssatz. Um die Tilgungsrate zu reduzieren, können vermögenswirksame Leistungen und die Wohnungsbauprämie eingesetzt werden; seit 2008 ist es sogar möglich, die staatliche Förderung der Riester-Rente auch für die Immobilienfinanzierung, dem so genannten Wohn-Riester, zu bekommen.

3. Sparen durch Förderdarlehen von Bund und Land

Ein Bausparvertrag kann in der Regel aber nur für einen Bruchteil der Gesamtfinanzierung herhalten, sodass weitere Darlehen für die Immobilienfinanzierung notwendig sind. Zinsgünstige Darlehen erhalten Verbraucher beispielsweise über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau. Wer energetisch baut bzw. eine gebrauchte Immobilie nach energetischen Gesichtspunkten saniert, kann genauso Förderdarlehen der KfW in Anspruch nehmen wie jemand, der ausschließlich die Immobilie zum Eigennutz erwirbt. Als Familie mit mindestens zwei Kindern stehen zinslose Darlehen der Landesbanken zur Verfügung, die durch den hohen Tilgungsanteil gewährleisten, dass ein großer Teil des Darlehens mit Auslaufen der Zinsbindung getilgt wird.
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