Wiederholte Steigerung des Gaspreises

Energieeffizienz
Nicht nur Strom wird teurer, auch die Zulieferer von Gas haben seit Anfang des Jahres teilweise die Preise angehoben. In den kommenden Monaten sind weitere Preisveränderungen zu erwarten, in München wird beispielsweise der Gaspreis ab April um sieben Prozent teurer.

Saarbrücken besonders teuer
Besonders beim Gas lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Während bei Strom der staatliche Anteil relativ hoch ist und die Versorger keinen großen Spielraum für Verhandlungen haben, ist dieser bei Gas geringer. Idealo hat in einem Rechenbeispiel aufgezeigt, wie groß die Unterschiede ab April sein werden. Ein Münchener Musterhaushalt hat demnach zu Folge mit einer Steigerung von 1.253 Euro auf 1.343 Euro jährlich zu rechnen. Zwar lebt man in München relativ teuer, die Steigerung der Gaspreise fällt jedoch noch niedrig aus, vergleicht man sie mit einigen anderen Städten. Kalkar in Nordrhein-Westfalen beispielsweise erhöht die Preise sogar um 17 Prozent; in Saarbrücken zahlt man für die gleiche Menge Gas mittlerweile 1.771 Euro jährlich.

Allerdings gibt es außerdem Versorger, die die Preise senken. Man kann also auch weiterhin mit Gas heizen und trotzdem sparen, so zum Beispiel bei Toptarif.de. Allerdings sollte man sich bei einem Preisvergleich nicht sofort auf das günstigste Angebot stürzen, warnen Verbraucherschützer immer wieder. Besonders im ersten Jahr nach der Umstellung werden Kunden oft mit einem Bonus gelockt, der dann einen sehr günstigen Jahresbeitrag ergibt. Im zweiten Jahr jedoch fallen die Vergünstigungen weg, sodass die Preise dann deutlich höher ausfallen können. Vorkasse sollte man nicht leisten, da besonders bei neuen Unternehmen die Gefahr besteht, dass diese nach einigen Monaten insolvent sind und das Geld nicht zurückgezahlt wird. Auch auf eine möglichst lange Preisgarantie sollte man achten, damit nicht kurz nach Vertragswechsel eine Preiserhöhung überraschend ins Haus flattert.

Förderungen für neue Heizungsanlage
Ist man Eigentümer eines Hauses, kann es sich zudem lohnen, über den Austausch der alten Gasheizung nachzudenken. Schon im vergangenen Jahr hat Bundesumweltminister Peter Altmaier öffentlich darüber nachgedacht, eine Abwrackprämie für veraltete Heizungen einzuführen. Allerdings sind die Pläne seitdem nicht konkretisiert worden, sodass man sich darauf als Eigentümer noch nicht verlassen sollte. Alte Gasheizungen verbrauchen in der Regel mehr Brennstoff als neuere Modelle und belasten damit den Geldbeutel. Ein Austausch lohnt sich daher in vielen Fällen. In Sachsen und im Saarland gibt es solche Prämien bereits. Verbraucher, die ihre alte Heizung austauschen, bekommen hier bis zu 1.250 Euro Zuschuss.

Allerdings gibt es weitere Förderungen, die Verbraucher in Anspruch nehmen können. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat beispielsweise den „Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit“ hervorgebracht, den man ab dem 1. März 2013 beantragen kann. Er ist dafür vorgesehen, eine neue Heizungsanlage zu finanzieren. Zu günstigen Bedingungen kann man bei der Kreditanstalt einen Kredit in Höhe bis zu 50.000 Euro aufnehmen und ihn innerhalb der nächsten zehn Jahre bei festem Zinssatz abbezahlen. Diese Summe gilt für jede Wohneinheit, in der man die Heizung austauschen will. Um diesen Kredit zu bekommen, reicht man bei seiner Hausbank die Unterlagen ein. Wird dem Antrag stattgegeben, erfolg die Auszahlung durch diese Bank.
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