Das Eigenheim vor Wind und Wetter schützen

Versicherung

Wer seinen Traum vom Eigenheim endlich erfüllt hat, kann sich glücklich schätzen. Nun geht es ans Einrichten, Gestalten und Leben. Allerdings sollten Hausbesitzer auch nicht zu lange warten, um ihre Immobilie zu schützen. Wir sagen Ihnen, welche Versicherungen für den Schutz Ihres Zuhauses wichtig sind.

Eine Wohngebäudeversicherung ist Pflicht

Eine Wohngebäudeversicherung dient dem Schutz des Gebäudes selbst. Diese Police besteht aus drei einzelnen Komponenten: die Feuer-, die Strom- und die Leitungswasserversicherung. Die Feuerversicherung deckt alle Schäden ab, die eben durch einen Brandherd, einen Blitzschlag oder eine Explosion entstanden sind. Um Brände möglichst schnell zu entdecken, ist seit 2012 die Installation von Rauchmeldern in Wohnhäusern verpflichtend geworden. Wer diese nicht hat, bekommt möglicherweise weniger finanzielle Unterstützung. Weitere Vorteile bei der Wohngebäudeversicherung sind die Absicherungen gegen Witterungen wie Sturm oder Hagel. Das heißt: Bei orkanartigen Böen, die das Dachgerüst erzittern lassen, kommt für etwaige Schäden (ab Windstärke 8) die Police auf. Das Gleiche gilt für Rohrbrüche, die beispielsweise durch eingefrorene Leitungen entstehen. Letztendlich ist aber lediglich das Gebäude selbst sowie Anbauten wie eine Garage oder ein Carport und Zubehör wie Briefkasten oder Müllboxen in der Police inbegriffen. Die monatlichen Beiträge sind immer abhängig vom Wert des Hauses. Für Schäden an Einrichtungsgegenständen kommt die Wohngebäudeversicherung nicht auf. Hierfür eignet sich eher eine Hausratversicherung.

Mit der Elementarschadenversicherung gegen die Naturgewalten

Eine Erweiterung der Wohngebäudeversicherung ist die Elementarschadenversicherung. Diese Police umfasst jegliche Schäden am Haus, die durch Naturgewalten entstanden sind. Diese ist nicht unbedingt erforderlich, vor allem aber auch abhängig davon, wo sich das Haus befindet. Große Flüsse oder Küstengebiete sind hinsichtlich Hochwasser und Überschwemmungen stärker gefährdet, wohingegen ein erhöhter Schneedruck oder Lawinengefahr eher in den süddeutschen Alpengebieten besteht. Auch wenn Erdrutsche und Erdbeben in den deutschen Regionen wirklich sehr selten vorkommen, können im Falle des Falles viele Häuser so stark beschädigt werden, dass die privaten Rücklagen kaum ausreichen. Genau hier greift dann die Elementarschadenversicherung.


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