Immobilien in Bayern - Markt bleibt angespannt

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Bayern ist das flächenmäßig größte Bundesland von Deutschland. Hinsichtlich der Einwohnerzahl schließt sich Bayern direkt an Nordrhein-Westfalen an und steht damit auf dem zweiten Platz. Die naturnahe Umgebung und Vielseitigkeit des Freistaates sorgen für eine attraktive Wohnlandschaft. Aufgrund dessen und wegen vieler anderer Gründe erfreut sich die Immobilienbranche an der steigenden Nachfrage. Auf der Suche nach geeigneten Immobilien sehen sich Eigennutzer und Investoren allerdings einem dynamischen Markt gegenüber. Aufgrund der drastischen Preissteigerung bleibt der

Immobilienmarkt voraussichtlich auch 2014 angespannt.



Leichte Entschärfung realistisch

In den vergangenen Jahren stiegen die Preise auf dem Immobilienmarkt in Bayern deutlich. Für 2014 ist keine wesentliche Entspannung der Situation zu erwarten. Kaufpreise für Häuser und Wohnungen sowie die Mieten sollen tendenziell weiterhin leicht steigen. Dies äußerte Stephan Kippes vom Immobilienverband Deutschland Süd gegenüber der Nachrichtenagentur dpa in München. Von einem Rückgang sollte nicht ausgegangen werden. Lediglich ein leichtes Nachlassen der Preissteigerungen sei realistisch. In den letzten Monaten stiegen die Preise für Immobilien und Wohnungen um über vier Prozent. Angaben des IVD zufolge nahmen die Mietpreise in der zweiten Jahreshälfte 2013 um 2,7 Prozent im Schnitt zu. Im Hinblick auf die Quadratmeterpreise liege München auf dem ersten Platz. Durchschnittlich zahlen Mieter dort 14 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu anderen Regionen ein markanter Preis. Im Bereich von Alt- und Neubauten liegen die Preise sogar noch höher.

Trotz allem boomt der Immobilienmarkt aufgrund der niedrigen Zinsen für Baukredite, die sich momentan auf einem historischen Niveau befinden. Der bayerische Bau- und Innenminister Joachim Herrmann von der CSU hatte am Jahresende 2013 mehr Fördermittel in Aussicht gestellt, um den Wohnungsbau voranzubringen. Er will das Jahr 2014 zum Jahr des Wohnungsbau Bayerns machen und 70.000 neu gebaute Wohnungen jährlich realisieren. Immobilien-Makler, wie die PP-Gruppe, die ihre Leistungen für die kaufkräftige Region anbieten, haben alle Hände voll zu tun. Neben Metropolregionen wie Nürnberg steigt die Nachfrage für ländliche Gegenden in Bayern ebenfalls.



Mehr Wohnfläche als der Durchschnitt
Aus den Zensus-Daten, die von der LBS Bayern analysiert hat, geht hervor, dass die durchschnittliche Wohnfläche bei Wohnungen und Häuser in Bayern bei 96,4 Quadratmetern liegt. Im Vergleich zum Bundes-Durchschnitt, der 90,6 Quadratmetern beträgt, stehen den Einwohnern des Freistaates damit etwas größere Immobilien zur Verfügung. Von den größten Wohnflächen profitieren die Niederbayern mit 108,8 Quadratmetern, was der Vergleich der Regierungsbezirke zeigt.

Bildquelle: Henning Albrecht (Bild 1), Rainer Sturm (Bild 2) / pixelio.de
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