Vor- und Nachteile von Wohngemeinschaften

Günstig mit Einschränkungen.



Wohngemeinschaften sind nicht nur in Studenten-Hochburgen vertreten. Vielerorts schließen sich Menschen zusammen um Wohnraum gemeinsam zu nutzen. Bevor Sie diese Art des Wohnens wählen, sollten Sie sich über die Vor- und Nachteile ausführlich informieren. Nachfolgend finden Sie hierzu eine übersichtliche Aufstellung, die Ihnen die Entscheidung erleichtern soll.

Günstig wohnen
Der wohl markanteste Vorteil von Wohngemeinschaften liegt bei den Kosten. Im Vergleich zu Wohnungen, die Sie allein für sich mieten, gestaltet sich die Nutzung eines WG-Zimmers deutlich günstiger. Die Miete wird unter allen Bewohnern aufgeteilt. Die Nutzung von Räumen wie Badezimmer, Küche und einem eventuell zur Verfügung stehenden Wohnzimmer ist gemeinschaftlich und die Ausgaben werden von allen Personen gleichermaßen getragen. Auch Nebenkosten wie Müllgebühren, Telefon- und Internetanschluss oder Heizung reduzieren sich entsprechend.

Die Auswahl: Vor- und Nachteil
Der Aspekt der Auswahl an Wohngemeinschaften hängt von mehreren Faktoren ab und ist je nach dem als Vor- oder Nachteil zu betrachten. Abhängig vom gewünschten Wohnort, dem Zeitpunkt des Einzugs sowie den individuellen Vorstellungen kann sich die Suche nach einem geeigneten WG-Zimmer als mühsam erweisen. Gerade in Städten mit einem hohen Studentenaufkommen und zu Beginn verschiedener Studiengänge ist die Auswahl begrenzt. Dann ist die Nachfrage extrem hoch und das Angebot schnell erschöpft. Erleichtern können Sie sich die Suche mit Maklern. Sie kennen den regionalen Markt besonders gut und kommen häufig an Angebote, die in Zeitungen und bei Online-Portalen nicht zu finden sind. Eine weitere Möglichkeit für eine optimierte Suche bietet seit 2012 der erste deutsche WG-Anbieter Medici Living, der sich beispielsweise beim Onlinenetzwerk LinkedIn vorstellt. Das Unternehmen, das auch bei XING vertreten ist, hat sich auf die Verwaltung von Wohngemeinschaften spezialisiert und kann auf ein großes Repertoire zurückgreifen.

Soziale Kontakte
Falls Sie Ihren Wohnort wechseln und in eine fremde Umgebung ziehen, ist eine Wohngemeinschaft eine attraktive Lösung. Der tägliche Kontakt zu den Mitbewohnern ist hilfreich. Insbesondere wenn diese vor Ort bereits seit längerem ansässig sind und sich lokal auskennen. Auf diese Weise knüpfen Sie wertvolle Kontakte und der Einstieg in den neuen Alltag fällt leichter. Das gemeinsame Wohnen trägt außerdem dazu bei, die neu gewonnen Kontakte zu festigen. Bei gemeinsamen Kochabenden oder Unternehmungen fällt der persönliche Austausch besonders positiv aus.

Eingeschränkte Privatsphäre



Ein nicht zu unterschätzender Nachteil besteht in der eingeschränkten Privatsphäre. Durch die gemeinsame Nutzung von verschiedenen Räumlichkeiten ist ein freies Bewegen nicht immer möglich. Die private Umgebung beschränkt sich auf das gemietete WG-Zimmer. Außerhalb dieses Raums sind Sie selten allein und müssen sich mit den Mitbewohnern in sämtlichen alltäglichen Angelegenheiten arrangieren. Stimmt die Harmonie ist dies sicherlich kein Nachteil. Jedoch sollen Sie sich dessen bewusst machen und abwägen, ob Ihnen die begrenzte Privatsphäre ausreicht. Grundsätzlich ist es ratsam vor dem Unterschreiben des Mietvertrages ein Treffen mit den übrigen Bewohnern zu organisieren, um sich kennenzulernen. In der Regel können Sie dabei zumindest grob feststellen, ob Sie sich verstehen.

Klare Grenzen und Regeln
Wenn Sie sich für eine Wohngemeinschaft entscheiden, ist das aufstellen klarer Regeln und Grenzen sinnvoll. Zum einen ist es empfehlenswert zu klären, wie alltägliche Erledigungen wie das Einkaufen, Kochen oder die Reinigung von Gemeinschaftsräumen geregelt werden. Zum anderen muss die Privatsphäre klar definiert werden. Regeln zum Verhalten wie das Anklopfen am Zimmer vor dem Eintreten oder die Lautstärke von TV und Musik sollten ebenfalls bestehen.


Bildquelle(n): Feelgoodpics, Estellina (Esther Grosjean) / pixabay.com
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