Das Eigenheim verkaufen

Home Staging & Co.

Foto: meinzahn / clipdealer.de

Sind die Kinder aus dem Haus, stehen plötzlich ein bis zwei Zimmer oder sogar ein ganzes Geschoss leer und wird nur benötigt, wenn der Nachwuchs zu Besuch kommt. Für viele Hausbesitzer stellt sich nun die Frage, ob es sich lohnt, weiterhin in dem viel zu großen Eigenheim zu leben oder ob das Haus gegen eine kleinere Wohnung einzutauschen ist. Der Verkauf des Haus ist gut zu planen, damit der Umzug schon bald stattfinden kann.

Makler oder selbst verkaufen?


Ob das Haus in Eigenregie oder mithilfe eines Maklers verkauft wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
  • Wer nur wenig Zeit oder keine Lust hat, sich mit der Organisation oder rechtlichen Aspekten des Verkaufes zu beschäftigen, kontaktiert einen Makler. Er ist der Profi in diesem Bereich und nimmt den Verkäufern viele Aufgaben ab. Vor allem für Berufstätige bietet sich diese Variante an.
  • Ein Makler ist ebenfalls empfehlenswert, wenn das Objekt in einer begehrten Wohnlage einer Großstadt wie München steht und viele Interessenten zu erwarten sind. Er kann den zu erwartenden Preis einschätzen und weiß, wie er den höchsten Profit erreicht.
  • Allerdings ist zu beachten, dass er seine Arbeit nicht umsonst macht. Durchschnittlich fallen fünf bis sechs Prozent des Verkaufspreises zuzüglich Mehrwertsteuer Maklercourtage an. Diese Kosten sind daher schon im Vorfeld zu beachten.
  • Um die Maklercourtage zu sparen, können Besitzer versuchen, ihr Eigenheim eigenständig zu verkaufen.

Der Preis ermitteln


Wichtig ist, dass das Haus zu einem guten Preis angeboten wird. Wer in Lehel oder Nymphenburg in München lebt, muss einen anderen Preis nennen, um Interessenten anzulocken, als jemand der im günstigeren Giesing versucht, sein Eigenheim an Mann oder Frau zu bringen.
Um den Preis zu ermitteln, kann der Makler beauftragt werden. Er kennt sich mit den verschiedenen Vierteln der Großstadt aus und weiß, welche Preis zu verlangen sind. Bei Bedarf lässt er ein Gutachten erstellen, um auf der sicheren Seite zu sein. Als Privatperson ist es ebenfalls sinnvoll, ein Gutachten anfertigen zu lassen. Nicht nur der aktuelle Wert ist so für Interessenten ersichtlich, sondern sie können ebenso erkennen, welche Investitionen in der Zukunft notwendig sind. Mindestens 1.000 Euro sind für diesen Posten einzuplanen; je nach Wert Immobilie kann aber ebenso ein höherer Preis entstehen.

Vorbereitung auf Besichtigungen


Gibt es Interessenten, die sich für eine Besichtigung angemeldet haben, ist das Haus in einem möglichst guten Zustand zu präsentieren.
Das Haus inklusive Keller oder Dachboden zu entrümpeln, ist ein wichtiger Schritt. Zum einen macht es einen aufgeräumten Eindruck, zum anderen entsteht mehr sichtbare Wohnfläche.

Während Autoverkäufer ihr Auto in die Aufbereitung bringen, um den potentiellen Kunden mit blitzenden Felgen zu beeindrucken, sollten Hausbesitzer mit offenen Augen nach Schadstellen im Eigenheim suchen. Es hilft außerdem, einen Nachbarn zu bitten, welche Punkte ihm beim Rundgang negativ auffallen. Das sogenannte Home-Staging hilft, die Immobilie attraktiver wirken zu lassen.
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