Wohnen im gemütlichen Holzhaus

Naturwerkstoffe

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Holz gehört zu den ältesten Baustoffen für Häuser überhaupt. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz nicht nur umweltfreundlich und klimaschonend, es ist auch besonders langlebig und widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse und sorgt für ein gesundes, angenehmes Wohnklima im Inneren. Denn ein Holzhaus ist im Winter angenehm warm und kühl an einem heißen Sommertag, denn die natürliche Struktur des Holzes ist eine ideale Wärmedämmung. Nicht umsonst wird der natürliche Baustoff Holz auch heute noch im Hausbau verwendet und erlebt sogar eine neue Renaissance, denn die hervorragenden Wärmedämmeigenschaften machen ein Holzhaus zu einem im Unterhalt günstigen Wohnhaus.

Natürlich wohnen und leben

Es sind aber nicht nur die besonderen Dämmeigenschaften, mit denen sich Holz als Baustoff empfiehlt, auch in Sachen Haltbarkeit setzt ein Holzhaus klare Zeichen. In Ländern, in denen seit Generationen traditionell mit Holz gebaut wird, sind Häuser erhalten, die vor 200, 300 Jahren errichtet wurden. Und die heute noch genauso gut bewohnt werden können wie Bauten aus Stein oder Beton. Im Vergleich zu diesen weist ein Holzhaus jedoch einen entscheidenden Vorteil auf: Das Naturmaterial Holz gleicht die Feuchtigkeit im Innenbereich aus und sorgt so für ein gesundes Wohnklima, in dem sich Schimmel und andere Keime nicht festsetzen und ausbreiten können.

Zudem weist Holz eine höhere Flexibilität auf und kann etwa in Gebieten mit hoher tektonischer Aktivität Bewegungen des Untergrundes besser ausgleichen als ein fest vermauertes Haus, das leicht instabil werden kann, wenn sich der Boden bewegt. Daher eignen sich Holzhäuser besonders gut für erdbebengefährdete Regionen oder solche, in denen Hochwasser zu erwarten ist.

Umbau, Erweiterung und Reparatur

Ein weiterer Vorteil von Holzhäusern liegt in der einfachen Umgestaltung: Statt Wände mit Meißel oder schwerem Gerät einreißen zu müssen reicht eine Säge, und um neue Wände zu installieren sind nur Holzschrauben von Nöten. Wichtig ist allerdings, dass das verarbeitete Holz ausreichend lange abgelagert ist, damit es möglichst setzungsfrei ist, sich also keine Risse oder Spalten bilden. Diese sind jedoch auch schnell und mit wenig technischem Aufwand zu korrigieren, ebenso andere Reparaturen, die im Holzhaus nach einigen Jahren notwendig werden, etwa wenn sich Gebrauchsspuren zeigen. Es reicht dann vollkommen aus, die Oberfläche des Holzes zu beschleifen und ggf. eine neue Schicht Farbe aufzutragen, schon strahlt die Wand wieder wie neu.
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