IP-Kameras in der eigenen Immobilie

Sicherheit

Bild: Thorben Wengert / Pixelio.de

Für die Onlinekommunikation sind Webcams immer noch die beste Wahl. Sie sind die kostengünstigste Alternative und erfüllen ihren Zweck. IP-Kameras hingegen erweitern die Möglichkeiten für den Nutzer ungemein. Der Hauptvorteil liegt darin, dass IP-Kameras nicht an einen Computer angeschlossen werden müssen, sondern in der Lage sind ihre Bilder eigenständig über ein Netzwerkgerät zu verschicken. Mit dem entsprechenden Endgerät kann man diese dann ansehen, was IP-Kameras für den Einsatz als Überwachungskameras prädestiniert.

Gründe dafür gibt es gerade im Bezug auf die eigene Immobilie viele: Einbrüche dokumentieren, Babys Überwachen oder einfach aus der Ferne nachsehen ob man das Bügeleisen ausgeschaltet hat. Für all diese Einsatzzwecke eignen sich IP-Kameras. Was beim Kauf von IP-Kameras zu beachten ist, soll hier kurz beschrieben werden. Mehr Infos zu IP-Kameras lassen sich im Internet finden - unter anderem auf Testportalen, wo verschiedene Modelle miteinander vergleichen werden.

Die richtige IP-Kamera finden

IP-Kameras sind im Gegensatz zu vollwertigen Überwachungskameras vergleichsweise günstig in der Anschaffung und bieten einigen Komfort. Es gibt selbstverständlich auch teurere IP-Kameras, günstige Modelle gibt es jedoch bereits ab 50 Euro und auch diese erfüllen ihren Zweck. Es kommt immer darauf an, für welchen Einsatz die Kamera gedacht ist. Will man beispielsweise auch nachts, also bei Dunkelheit filmen, oder im Außenbereich, benötigt man andere Funktionen als bei der einfachen Überwachung von Innenräumen.

Auflösung

Auf einige Dinge sollte man achten, auch wenn man sich für ein günstiges Modell entscheidet. Zunächst einmal die Auflösung: Die einfachsten Geräte verfügen über eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Eine solche Kamera eignet sich zwar gut zur Überwachung von Kleinkindern etc., Aufnahmen bei Dunkelheit sind jedoch schlecht Möglich, genau wie Aufnahmen, bei denen es auf Details ankommt wie etwa Einbrüche. Hier empfiehlt sich schon eher eine HD-Auflösung sowie ein integrierter Bewegungsmelder. Es gibt auch Modelle, die die Bilder automatisch auf einem externen Datenträger speichern. Dabei ist zu beachten, dass die Auflösung nicht das einzige Kriterium für die Bildqualität ist, sondern immer im Zusammenhang mit der Bildwiederholrate sind. Diese sollte bei guter Qualität etwa bei 24 bis 30 Bildern pro Sekunde liegen.

Zusatzfunktionen

Je nach Einsatzzweck kann es sinnvoll sein auf einige Zusatzfunktionen zu achten. Manche Modelle verfügen beispielsweise über die Möglichkeit bei einer Bewegung automatisch eine SMS oder Email zu versenden.

Möchte man mit der Kamera ein größeres Grundstück, etwa einen Garten oder einen Hof überwachen, so sollte man auf einen breiten Blickwinkel achten um alle Bereiche gut einsehen zu können. Soll die Kamera im Außenbereich zum Einsatz kommen empfiehlt sich ein Wetterschutz um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Als besonders praktisch kann sich die sogenannte "Pan-Tilt-Zoom"-Funktion erweisen. Diese bietet die Möglichkeit per Fernsteuerung die Optik zu verändern und die Blickrichtung zu wechseln.

Unterm Strich: IP-Kameras eignen sich hervorragend für verschiedenste Einsatzgebiete in und um die eigenen 4 Wände. Wer mit dem Gedanken spielt sich eine oder mehrere Kameras für den Hausgebrauch zuzulegen, sollte sich vorher informieren und Testberichte vergleichen um das passende Modell zu finden. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass der Gebrauch von Kameras ausschließlich für Privatzwecke erlaubt ist. Es ist verboten Aufnahmen von fremden Grundstücken oder Personen öffentlich zu machen. Dasselbe gilt für öffentliche Bereiche.
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