Grafische Bauabrechnung: Systemlösung für den kompletten Baubereich

Straßenbau
Als Bauunternehmer und Auftraggeber kennt man das Problem: Vor allem im Straßenbau sind Begehungen und Aufmaß für Kalkulation und Rechnungsstellung eigentlich unerlässlich und kosten eine Menge Geld. Die Abrechnung über grafische Systeme kann hier eine Menge Geld einsparen.

Wie funktioniert grafische Bauabrechnung?
Grafische Bauabrechnung kommt vor allem bei Flächenprojekten – zum Beispiel im Straßenbau zum Einsatz. Bei kubischen Bauvorhaben, also dem klassischen Hausbau sind dem Verfahren natürlich Grenzen gesetzt.

Bei „zweidimensionalen Objekten“ hingegen ist dieses Verfahren bestens geeignet, um sowohl die Abrechnung als auch die Planung und Angebotslegung zu unterstützen. Basierend auf den Bauplänen kann hieraus eine grafische Flächenberechnung gemacht werden, die dann mit den entsprechenden Kostensätzen aus der Baubeschreibung zu einer grafisch visualisierten Abrechnung genutzt werden kann.

Neben der grafischen Abrechnung begleitet die integrierte Software zur Bausteuerung das Bauunternehmen von der Erstellung des Angebots bis hin zur Abrechnung. So kann die Software natürlich auch Baupläne und Stücklisten einlesen, die dann in Kombination auch zur Abrechnung genutzt werden.

Als Standard ist es in jedem Fall sinnvoll, dass die Bausoftware mit grafischer Bauberechnung in etwa den folgenden Funktionsumfang aufweist:
  • Import von Daten der Regelungen für die Elektronische Bauabrechnung (REB)
  • Editor für grafische Konstruktionen
  • Ausgabe der Mengenansätze
  • Interpolation von Zwischenprofilen aus den Rahmendaten der Konstruktionspläne
  • Druckfunktion der Mengengerüste
  • Grafische Darstellung der Profile und der berechneten Flächen sowie deren Ausdruck
  • Erstellen von REB-Prüfdateien und –berichten

Damit ist die grundsätzliche Lösung für Bauarbeiten mit einem einheitlichen Querprofil gegeben. Als weitere Option gibt ist je nach Topografie der Baustelle auch noch eine Erweiterung für Querprofile sinnvoll oder sogar unabdingbar. Die Lösung für Querprofile wird immer dann benötigt, wenn je nach Geländebeschaffenheit unterschiedlich dicke Beläge verwendet werden oder besondere Vorarbeiten gemacht werden müssen.

Eine Lösung für die Berechnung von Querprofilen sollte folgende Merkmale beinhalten:
  • Tabellarische Erfassung von Achse und Gradiente
  • Grafische Anzeige der Querprofile (mit Deckenbuch)
  • Übergabe der Rechendaten an die Maschinensteuerung
  • Profilplot oder –druck auf unterschiedliche Größen – mit Schachtelung
  • Grafisches Aufmaß in den Plänen des Bestandes (REB 23.003)
  • Ermittlung der Rauminhalte und Flächen aus Geländemodellen (GAEB 22.114)

Einfache Bedienung für direkte Auswirkungen
Bei der Anschaffung einer Bausoftware, die grafische Bauabrechnung beherrscht, sollte das Augenmerk auch auf die zu erwartenden Schulungsaufwände gerichtet werden, damit sich der Vorteil der digitalen Abrechnung möglichst schnell auswirkt und die Investitionskosten beim Erwerb der Software bleiben. Es kommt eben auf das Gesamtpaket im Sinne einer möglichst niedrigen „Total Cost of Ownership (TCO)“ an.
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