Denkmalgeschützte Immobilien

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Denkmalgeschützte Immobilien - in NRW an diesem Siegel zu erkennen.

Man muss es mögen. Viele lieben es. Eine denkmalgeschützte Immobilie ist wie eine alte Dame. Sie hat eine gewisse Ausstrahlung, eine Vergangenheit, viel Würde, und man kann nicht alles mit ihr machen.

An einer Immobilie ist vor allem die Lage entscheidend. Das zweite Kriterium ist die Architektur, das Dritte der Energieverbrauch, und das Vierte das Alter. Es ist jedoch nicht so, dass eine alte Immobilie wertlos ist. Eine denkmalgeschützte Immobilie, zum Beispiel ein Palais, eine alte Fabrik oder eine besonders schützenswerte Wohnanlage hat meist einen hohen architektonischen Wert. Kauft man so eine Liegenschaft, ist vor allem Fachkompetenz angesagt, denn die Renovierung kann mehr Geld verschlingen, als man ursprünglich kalkuliert hat. Immer wieder können Überraschungen auftreten, wie zum Beispiel, dass eine Decke einsturzgefährdet ist und den statischen Ansprüchen nicht mehr genüge tut.

Steuervorteile
Denkmalgeschützte Immobilien bringen in Deutschland viele Steuervorteile. Es gibt die sogenannte Denkmal AFA, bei der Sie als Selbstnutzer die anerkannten Sanierungskosten der Immobilie bis zu 90%, als Kapitalanleger sogar bis zu 100%, abschreiben können. Allerdings muss der Kauf schon vor der Sanierung erfolgt sein, und nicht erst im sanierten Zustand. Viele Tipps und Informationen hierzu finden Sie unter der Webseite www.estador.de/denkmalgeschuetzte/immobilien.html.

Wie soll man es angehen?
Wenn man also in ein denkmalgeschütztes Objekt investieren will, ist vor allem ein guter Architekt an der Seite wichtig. Der Architekt kann eine sanfte Sanierung umsetzen. Glauben Sie mir, der Fachmann ist hier ein guter Freund, um Geld zu sparen. Um selbst Hand anzulegen brauchen Sie nämlich viel Geschick mit den Behörden, viel Zeit und Ausdauer. Die Behörden, welche auch oft Gelder für die Sanierung zuschießen, schließen sich da lieber mit einem Fachmann kurz als mit einem Bau-Laien. Immerhin geht es um etwas: es geht darum ein baukulturelles Erbe zu erhalten, einer neuen Nutzung zuzuführen, oder umzubauen. Ein denkmalgeschütztes Gebäude bedeutet also auch Verantwortung. Nicht nur gegenüber sich selbst als Haus- oder Immobilienbesitzer, sondern auch gegenüber unserer Kultur und Gesellschaft. Gegenüber unserer Baukultur.

Vor dem Kauf kann man sich auch von einer Baufirma beraten lassen, meist haben Baufirmen viel Erfahrung und können schnell abschätzen, was MINDESTENS an Sanierung und Instandhaltung ansteht.

Oder Sie kaufen oder mieten eine bereits sanierte denkmalgeschützte Immobilie. Das ist das Einfachste.

Wo erfährt man, ob etwas denkmalgeschützt ist?
Denkmalgeschützt sind all jene Gebäude in Deutschland, die in der sogenannten "Denkmalliste" eingetragen sind. Damit schützt der Staat all jene Gebäude, die er als schützenswert befindet. Dem Eintrag in der Denkmalliste gehen meist weitreichende Verfahren voraus. Die Aufnahme in die Liste ist deshalb keineswegs beliebig, sondern baukünstlerisch begründet. In vielen Städten gibt es auch lebende Denkmäler: "Bäume". Sie sind in einer eigenen Liste angeführt.
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