Alles im Blick: Mit Überwachungskameras auf Nummer sicher gehen

Sicherheit
Wer sein Hab und Gut schützen will, muss sich auch dementsprechend vor Diebstahl und Vandalismus schützen. Dazu reicht es nicht, bei Urlaubsplanungen den Nachbarn zu fragen, ob er ein Auge auf Wohnung oder Haus hält, oder die Blumen gießt und nach dem rechten sieht. Und es ist auch nicht ausreichend, wenn man sich selbst schützen will, indem man Vorhängeschlösser oder Spezialverriegelungen an Türen anbringt.

Wer vor hat in die Immobilie einzubrechen, schafft es in der Regel auch irgendwie. Besonders in der heutigen Zeit rüsten sich Diebesbanden mit den neusten technischen Hilfsmittel immer wieder aufs Neue aus und ziehen um die Häuser. Sie hebeln Rollos hoch, stemmen Fenster auf und steigen über nicht gesicherte Kellertüren ein. Um den Tätern aber womöglich auf die Schliche zu kommen und sie zu entlarven, haben sich hierbei gute Überwachungskameras sehr bewährt. Sie können auch schon im Vorfeld die Täter davor abschrecken, überhaupt einzubrechen.

Für beste Aufzeichnungen sollte es allerdings auch die beste Kamera sein:

1. Schnurlose Kameras, die über WLAN oder Funk funktionieren halten oftmals nicht, was sie versprechen. Bildqualität und Reichweite (meist nur zehn Meter und nur durch eine Wand hindurch) sorgen zudem für erhebliche Störungen bei der Übertragung. Die WLAN-Übertragung erweist sich hier oftmals als mangelhaft, sowohl was Stabilität, als auch was Sicherheit angeht. Demnach sollte man sich nicht auf die Zuverlässigkeit dieser Kameras verlassen. Überwachungskameras sollten deshalb immer verkabelt sein, so empfehlen es zumindest Experten. Empfehlenswert ist hier die HD-SDI Technik. Das Speichervolumen einer Kamera ist ebenso wichtig, ein Langzeitrekorder sollte schon vorhanden sein. Seit mehr als drei Jahren ist Full-HD mit 1080p bei Überwachungskameras Standard. Sie in Sachen Auflösung im Schnitt fünf Mal besser, als PAL-Kameras mit nur 0,4 Megapixel. Denn eines ist klar: Desto besser die Auflösung, umso schärfer das Bild und umso mehr lässt sich im Zweifelsfalls auch erkennen.

2. Finger weg von Cloud- und Internet-Aufzeichnungen, sie sind weder funktionell, noch in der Praxis anwendbar. Für den Upload der Daten braucht man Kapazitäten, die in den meisten Haushalten wohl so nicht vorhanden sind und auch mit dem Cloud-Speicher dürfte es in vielen Fällen eng werden. Bestenfalls würden nur wenige Bilder und Videos übertragen werden können und schon ist das Volumen erschöpft. Hinzu kommt, dass diese wenigen Daten auch nur kurz zur Verfügung stehen und nicht aneinanderhängend abspielbar sind.

3. Ein ganz wichtiger Punkt beim Kauf einer Überwachungskamera ist die Wetterfestigkeit. Der jeweilige Schutzgrad der Kamera spielt eine wichtige Rolle. Da die Kameras fast ausschließlich in Außenbereichen angebracht werden, sollte der Schutzgrad zwischen IP65 und IP66 liegen. Letzterer ist besonders Wasser-abweisend.

Im Hinblick auf die anzunehmende und tendenziell steigende Kriminalität hierzulande, ist die professionelle Anbringung von Überwachungskameras eine gute und durchaus sinnvolle Lösung, Einbrechern oder Vandalen auf die Schliche zu kommen. In nicht wenigen Fällen wurden so auch Autodiebe überführt und entlarvt, die sich in der Dunkelheit der Nacht daran machten, das geparkte Auto am Haus aufzubrechen und zu stehlen. Hier ist es allerdings entscheidend, die Überwachungskameras auch an der richtigen Stelle und mit dem richtigen Blickwinkel zu platzieren. Leider sind dies die häufigsten Fehler und bei der Fokussierung hapert es dann an der Feinjustierung der Kamera.
Neuwagen & Gebrauchtwagen | Sport & Fitness | Ski & Skiurlaub
Hotels & Urlaub | Urlaub