Das Rohrsystem - ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Wert einer Immobilie

Irgendwann muss immer saniert werden



Bei einer Immobilie zählt für viele meist eher der äußere Eindruck. Hier lässt sich schnell erkennen ob Mängel oder Schäden sichtbar sind oder nicht. Weiterhin begutachtet man meist den Zustand von Fenstern und Türen oder ob Schimmel zu erkennen ist. Doch auch den Dingen die man nicht offensichtlich sehen kann sollte man sich zuwenden - so sollte beispielsweise auch dem Rohrsystem erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Die Funktionalität der Gebäudesubstanz wird im Laufe der Jahre bei jeder Immobilie schlechter. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nicht mehr an einer Sanierung vorbei kommt. Oft ist die Haustechnik zuerst betroffen. Rohrleitung können verstopft oder gar brüchig sein, Wasserschäden oder ein Totalausfall des Rohrsystems sind dann nur noch eine Frage der Zeit. Sobald Schäden entdeckt werden, sollte zügig gehandelt werden. Betroffen sein können neben Frisch- und Brauchwassersystemen auch Heizungsrohre oder Gasleitungen.

Wasserrohre


Früher wurden Zink- oder Bleirohre verwendet. Bleirohre werden jedoch aufgrund der gesundheitsschädlichen Eigenschaften nur noch selten zu finden sein. Zinkrohre hingegen finden sich noch immer in vielen Altbauten und diese haben die Eigenschaft, sich bei hartem Wasser im Laufe der Zeit zuzusetzen, irgendwann ist der Durchgang dann verkalkt. Moderne Rohrsysteme werden hingegen aus Kunststoff gefertigt und bringen diese Probleme nicht mehr mit sich. Ein komplettes Rohrsystem aus Kunststoff, für ein durchschnittliches Einfamilienhaus, kostet in etwa 1.000 Euro und ist damit in jedem Fall eine Investition wert.

Kunststoffrohre werden schon seit Längerem für Abwasser eingesetzt. Daher kann es gut sein, dass man auch in Altbauten schon auf dementsprechende Rohrsysteme trifft. In solchen Fällen müssen diese Rohre in den seltensten Fällen ausgetauscht werden. Dennoch sollte man bedenken, dass sich die Qualität und die Materialeigenschaften der Rohre im Laufe der Zeit stark verbessert haben. Heute kann man zum Beispiel auch speziell schallgedämmte Rohre verlegen.

Einfach überprüfen


Wer den Erwerb einer neuen Immobilie plant, sollte immer überprüfen, ob mit dem Rohrsystem alles in Ordnung ist. Gewisse Dinge lassen sich ganz einfach überprüfen. So gehört beispielsweise zu jedem Wohnungscheck, dass man die Wasserhähne einmal aufdreht und schaut, ob der Wasserdruck auch in allen Räumen stimmt. Im Falle einer Verstopfung des Rohrsystems sollte man sich an ein professionelles Rohrreinigungs-Unternehmen wie etwa diese Rohrreinigung aus Karlsruhe wenden, um sicher zu gehen, dass die Schäden auch ordnungsgemäß behoben werden.

Heizungsrohre


Ältere Heizungssysteme bestehen meist aus Stahlrohr. Dieses korrodiert jedoch leicht und kann sich mit der Zeit sogar gänzlich auflösen. Heizungsrohre sollten also durch moderne Mehrschichtverbundrohre ausgetauscht werden. Diese flexiblen, wärmedämmenden Rohre sind prinzipiell unbegrenzt lange haltbar und sind somit eine Investition in die Zukunft.

Das Rohrsystem sollte also tatsächlich mehr Aufmerksamkeit bei der Immobilienbegutachtung erhalten um sich nachträglichen Ärger zu Ersparen. Wer bei der Sanierung auf modernste Materialien und eine ordnungsgemäße Installation setzt wird lange Zeit ohne neue Sanierung auskommen. Auch für die Werterhaltung der Immobilie ist die Installation eines modernen Rohrsystems wichtig.

Das Rohrsystem wird mit der Zeit anfälliger. / Foto: pixabay.de
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