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Ferienhaus kaufen: Das gilt es zu beachten

Urlaub, wo es am schönsten ist



Ein Häuschen im Grünen, am Meer, in den Bergen: Ein Ferienhaus, der Inbegriff des deutschen Wohlstandes, hat viele Gesichter. Und viele Vorteile: Schließlich entspannen viele im Urlaub erst so richtig, wenn sie sich ein wenig wie zu Hause fühlen. Das geht in einem Ferienhaus sicherlich besser als in einem unpersönlichen Hotel, an einem alt bekannten Ort besser als an immer neuen Reisezielen. Der Traum vom Ferienhaus lebt deshalb in vielen Herzen weiter. Doch er sollte nicht allzu naiv geträumt werden: Ein Ferienhaus ist auch eine nicht zu unterschätzende Investition, die nicht leichtfertig getätigt werden sollte. Deshalb gilt es, einige Hinweise zu beachten, bevor zu guter Letzt der Kaufvertrag unterzeichnet wird. Dieser Artikel weiß, welche.

Die Lage sondieren
Kleidung kann im Internet gekauft werden, ohne sie anzuprobieren. Doch dieses Prinzip wenden Käufer bei Ferienhäusern besser nicht an. Das Objekt sollte vor einem Kauf unbedingt gründlich inspiziert werden. Mehr noch: Die Interessenten sollten an dem Ort, an dem das Objekt liegt, einige Zeit verbringen. Nur so bekommen sie ein Gefühl dafür, ob sie hier wirklich einen Großteil ihrer Urlaube verbringen möchten. Wer sich nicht direkt in die angestrebte Immobilie einmieten kann, findet auf Interhome Ferienwohnungen als zeitweise Unterkunft. Nach ein paar Wochen in dieser Ferienwohnung haben die Käufer dann an ihrer Traumlocation gekocht, sind ausgegangen, haben sich mit den Nachbarn bekannt gemacht – und ein Urteil gefällt, ob ein Immobilienkauf vor Ort nach wie vor das Richtige ist.

Finanzen sortieren
Bei einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus gönnen sich viele gerne ein klein wenig Luxus. So haben derartige Objekte überdurchschnittlich oft einen Garten, einen Pool, eine Dach- oder Sonnenterrasse oder sonstige Eigenschaften, die ihre Besitzer sich an ihrem Heimatort kaum leisten könnten. Selbstverständlich schlagen diese Extras auch zusätzlich zu Buche – der Kauf einer Ferienimmobilie sollte deshalb auch von einem finanziellen Standpunkt aus gut überlegt sein. Einen Großteil des Kaufpreises sollten Interessenten aus eigener Tasche finanzieren können. Dennoch ist es völlig legitim, mit einem Kredit aufzustocken, beispielsweise, um den Kauf in einer Niedrigpreis- oder Niedrigzinsphase abschließen zu können. Hierfür gilt wie bei allen Darlehensgeschäften: Bereits beim Unterschreiben des Kreditvertrages sollte der Käufer genau wissen, wie und über welchen Zeitraum er die Schulden abbezahlen will. Zu viel Geld leihen sollten Käufer allerdings nicht: Sonst ist bald kein Budget mehr da, um im Urlaub in das Häuschen zu reisen.

Frage der Weitervermietung klären
So schön es auch wäre, niemand hat das ganze Jahr über Urlaub. Und so lautet das Schicksal vieler Ferienhäuser: Ein paar Wochen im Jahr intensive Nutzung, den Rest der Zeit sammeln sich hier die Spinnweben. Was leer steht, weint zwar nicht – doch es bringt auch kein Geld.

Käufer sollten sich also bereits vor dem Kauf entscheiden, ob sie die Immobilie auch zwischenvermieten möchten. Hierzu gehört auch, sich zu informieren, wie gut das von den Nachbarn angenommen würde und welche Vermittler es in der Gegend gibt. Dann wird aus dem Ferienhaus nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch eine Einkommensquelle.

Werden diese Punkte beachtet, bringt das Ferienhaus gewiss mehr Frust als Freude – und ist damit in jedem Fall eine lohnende Investition.